Fragen und Antworten zum Start der Fußball-Bundesliga

Was steht an?

Die Fußball-Bundesliga startet am Freitag (20.30 Uhr/ZDF, Eurosport Player) mit dem Duell zwischen Titelverteidiger Bayern München und TSG Hoffenheim in ihre 56. Saison.

Wer ist Favorit?

Natürlich geht auch in diesem Jahr Bayern München als erster Titelanwärter ins Rennen. Sechsmal in Serie hat der Rekordmeister zuletzt triumphiert, ein Ende der Dominanz ist nicht in Sicht. Zumindest dann nicht, wenn der neue Trainer Niko Kovac tatsächlich nahtlos an die Arbeit von Vorgänger Jupp Heynckes anknüpfen kann. Julian Nagelsmann, Trainer beim Auftaktgegner Hoffenheim, sprach immerhin davon, "nach dem Maximalen" zu streben. In diesen Zeiten ist das schon eine echte Kampfansage.

Wer spielt ums internationale Geschäft?

Der so forsche Vorjahresdritte Hoffenheim gehört damit zumindest wieder zu den Kandidaten für die Champions-League-Plätze. Dazu kommen Vizemeister Schalke 04, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig. Daneben dürfte sich vor allem Borussia Mönchengladbach Hoffnungen auf eine Europapokal-Qualifikation machen. Außenseiterchancen besitzen der VfB Stuttgart und Werder Bremen.

Wer sind die Aufsteiger?

Mit dem 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf sind zwei Traditionsklubs zurück in der Bundesliga. Für beide geht es mit kleinem Etat einzig und allein um den Klassenerhalt. Holstein Kiel scheiterte als dritter möglicher Aufsteiger in der Relegation am VfL Wolfsburg.

Wer spielt gegen den Abstieg?

Neben den beiden Aufsteigern gehören traditionell auch der SC Freiburg, der FSV Mainz 05 und der FC Augsburg zu den Abstiegskandidaten. Spannend wird zu beobachten sein, ob der VfL Wolfsburg trotz einmal mehr kräftiger Investitionen ein weiteres Jahr um den Klassenerhalt bangen muss. Daneben muss sich auch Pokalsieger Eintracht Frankfurt nach den Abgängen zahlreicher Leistungsträger und dem verpatzten Saisonstart mit der heftigen Supercup-Klatsche und dem peinlichen Pokal-Aus auf eine schwere Saison einstellen.

Was ist neu?

Erstmals seit der Gründung ist der Hamburger SV nicht in der Bundesliga vertreten. Außerdem gibt es einen neuen Spielball, Derbystar ersetzt den adidas-Ball "Torfabrik". Dazu gibt es Veränderungen beim Videobeweis. Die Videoassistenten können ab sofort auf kalibrierte Abseitslinien zurückgreifen, die eine Entscheidungsfindung deutlich beschleunigen und vereinfachen sollen. Zudem werden die Zuschauer im Stadion über die Videoleinwände mit Textbausteinen über den Einsatz des Videobeweises informiert.

Wer ist neu?

Dortmund verpflichtete mit dem Belgier Axel Witsel den größten Namen in dieser Transferperiode. Bei Borussia Mönchengladbach Gladbach ruhen die Erwartungen derweil auf dem neuem Stürmer Alessane Plea, der 23 Millionen Euro Ablöse kostete. Bei Hoffenheim (Joelinton, 22 Jahre), RB Leipzig (Matheus Cunha, 19) und Bayer Leverkusen (Paulinho, 18) hoffen sie auf den Durchbruch ihrer brasilianischen Offensivjuwele. Werder Bremen glaubt, mit Rekordtransfer Davy Klaasen einen würdigen Nachfolger für den zum BVB gewechselten Thomas Delaney gefunden zu haben.

Wo werden die Spiele übertragen?

Das ZDF übertragt die Eröffnungsspiele der Hin- und Rückrunde, sowie das Freitagsspiel des Hinrundenfinals (20.30 Uhr). Die restlichen Freitagsspiele werden exklusiv von Eurosport übertragen, ebenso wie die Sonntagmittagspartien (13.30 Uhr) und Montagspartien (20.30 Uhr). Alles andere ist bei Sky zu sehen. Am Samstag die Einzelspiele und die Konferenz (15.30 Uhr) sowie das Topspiel (18.30 Uhr), sonntags die beiden Einzelpartien (15.30 Uhr, 18.00 Uhr).

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