Hoeneß wollte Weg für Hainer und Kahn freimachen

München (dpa) - Uli Hoeneß hätte nach eigener Aussage noch «noch locker drei Jahre» Präsident des FC Bayern bleiben können. Das sagte er dem «Münchner Merkur» und der «tz».

Er habe sich dann aber doch zum Rückzug entschlossen, um Herbert Hainer und Oliver Kahn für den deutschen Fußball-Rekordmeister zu fixieren. «Ich war der Meinung: Jetzt habe ich die richtigen Leute gefunden. Und die wären in drei Jahren beide nicht mehr da gewesen», erklärte der 68-Jährige. «Das war der entscheidende Aspekt, weshalb ich gesagt habe: Jetzt ist Schluss!» Hainer (65) folgte Hoeneß als Präsident und Vorsitzender des Aufsichtsrats, Ex-Profi Kahn stieg in den Bayern-Vorstand ein.

Nach seinem Rücktritt sei Hoeneß durchschnittlich noch einmal in der Woche auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße. Sollten sein Rat oder seine Hilfe gebraucht werden, sei er immer ansprechbar. «Wenn zum Beispiel ein Hasan Salihamidzic (Sportdirektor der Fußballer) oder Marko Pesic (Geschäftsführer der Basketballer) anrufen, stehe ich natürlich auch jederzeit zur Verfügung», sagte Hoeneß.


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