Klinsmann über freie Tage: «Den Kopf mal abschalten»

Berlin (dpa) - Trainer Jürgen Klinsmann von Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat die zwei Tage Freizeit für sein Team nach einer Woche mit zwei Niederlagen verteidigt.

Es sei wichtig, dass die Spieler «sich nicht nur ausruhen, sondern auch den Kopf mal abschalten», betonte der Coach der Berliner in einem Chat mit Fans, «dass sie sich die Zeit mit Familie oder Freundin nehmen und dann frisch zum Training zurückkommen.»

Der Tabellen-14. startet am 11. Februar die Vorbereitung auf die Partie beim Schlusslicht SC Paderborn am 15. des Monats (15.30 Uhr). Nach dem 1:3 gegen den FSV Mainz 05 am vergangenen Samstag hatte Klinsmann seinen Spieler zwei Tage frei gegeben. Vergangene Woche war Hertha zudem knapp beim FC Schalke 04 im Pokal-Achtelfinale gescheitert.

Klinsmann freut sich nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation Brasiliens bald auch auf die Ankunft des neuen Stürmers Matheus Cunha. Die 20-jährige Winter-Verpflichtung von RB Leipzig war mit insgesamt fünf Treffern maßgeblich daran beteiligt, dass die U23 seiner Heimat den Sprung zu den Sommerspielen in Tokio geschafft hat. «Er kommt in bester Verfassung, mit Rückenwind durch die Olympiaqualifikation», sagte Klinsmann. «Das ist für einen jungen Spieler etwas ganz, ganz Tolles.»

Cunha hatte beim entscheidenden 3:0 über Argentinien zwei Tore erzielt. Auch seinen jungen deutschen Spielern drückt Klinsmann die Daumen, dass sie den Sprung in den deutschen Kader für das Olympia-Team von Stefan Kuntz schaffen. Namentlich nannte er Maximilian Mittelstädt, Jordan Torunarigha und Arne Maier.


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