Lenz genießt Stammspieler-Status: Testspiel gegen Chemnitz

Berlin (dpa/bb) - Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin nutzt die Länderspielpause für einen Test. Am Donnerstag (17.30 Uhr) treten die Köpenicker in Hoyerswerda gegen den Drittligisten Chemnitzer FC an. Trainer Urs Fischer wird in der Woche nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund (3:1) vor allem den Ersatzspielern Einsatzzeit gewähren.

Christopher Lenz gehört nicht dazu. Der Linksverteidiger, der wie die anderen Stammspieler nicht mitreisen wird, hat in der Vorbereitung das interne Duell gegen Ken Reichel für sich entschieden. In allen vier Pflichtspielen stand Lenz über 90 Minuten auf dem Platz. «Ich bin froh, dass ich alle Spiele von Anfang gemacht habe, auch über die volle Distanz - und dass wir vier Punkte aus drei Spielen geholt haben», sagte Lenz.

Nach der vergangenen Saison, in der Lenz nur auf elf Einsätze kam, hatten Fischer und Geschäftsführer Oliver Ruhnert von dem gebürtigen Berliner eingefordert, unberechenbarer zu werden und sich mehr zuzutrauen. Offensiv kam Lenz immerhin auch schon zu einem Treffer im DFB-Pokalspiel bei Germania Halberstadt (6:0).

Obwohl Konkurrent Reichel derzeit das Nachsehen hat, wiegt sich Lenz keinesfalls in Sicherheit. «Er sitzt mir die ganze Zeit im Nacken. Ich hoffe aber, dass ich weiter spielen werde», sagte Lenz.

Derweil erhielt A-Junioren-Torhüter Leo Oppermann einen Profivertrag bis zum Saisonende. Oppermann trainiert in dieser Woche auch mit den Profis. Nur individuell konnten am Mittwoch Verteidiger Florian Hübner (Aufbautraining nach Knieverletzung) und Offensivmann Sheraldo Becker (Wadenprobleme) arbeiten. Grischa Prömel (Knieprobleme) und Marcus Ingvartsen (Oberschenkelverletzung) pausieren.

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