Medien: Lewandowski verlängert mit umstrittenem Berater - Hoeneß: "Wir bleiben stur"

Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski hat den Vertrag mit seinem umstrittenen Berater Pini Zahavi wohl bis 2020 verlängert. Dies berichtete Sky, Bild und Sport Bild bestätigten die Meldung. Der 74-Jährige will den 29 Jahre alten Polen unbedingt zu einem Großklub transferieren, der deutsche Fußball-Rekordmeister stellt sich aber quer, verweist immer wieder auf Lewandowskis Kontrakt in München bis 2021.

"Robert Lewandowski hatten wir immer im Griff, nur seinen Berater nicht. Dem haben wir keine Gesprächszeit gegeben", sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß erst am Sonntag im Talk bei Sky Sport News HD. Zahavi habe "vier-, fünfmal versucht, bei mir einen Termin zu kriegen: Ich habe ihm gesagt, dass ich erst am 2. September um 14.30 Uhr Zeit habe." Das Transferfenster schließt am 31. August.

Bis dahin werde der FC Bayern "das durchziehen, egal was die nächsten Tage noch passiert", betonte Hoeneß. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Sportdirektor Hasan Salihamidzic und er hätten sich "fest vorgenommen, dass wir stur bleiben. Wir wollen der Fußballwelt beweisen, dass auch bei Angeboten, die weit über 100 Millionen liegen und lagen, ein Verein mal Nein sagt."

Dass die Haltung des Klubs sich negativ auf die Leistungen von Lewandowski auswirken könnten, glaubt Hoeneß nicht: "Wenn er am 31. August den Rucksack ablegt, dann haben wir den besten Neuzugang, den wir je hatten. Robert hat noch drei Jahre Vertrag, er wird eine großartige Saison spielen."

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