Nagelsmann: Bei aller Besessenheit menschlich bleiben

Leipzig (dpa) - Julian Nagelsmann ist es wichtig, als ein guter Mensch empfunden zu werden. Der «Sport Bild» (Mittwoch) sagte der 32-Jährige, er hoffe, wenn eines Tages eine Doku über ihn erscheine, dass «mindestens drei von zehn Leuten sagen, der Nagelsmann war nicht nur fanatisch, sondern auch ein guter Mensch.» Er vergleicht sich dabei mit dem amerikanischen Basketball-Star Michael Jordan. «Jordan war besessen vom Gewinnen. Das bin ich auch. Man muss nur aufpassen, dass es menschlich bleibt», sagte Nagelsmann.

Das versucht er seinen Spielern durch Freiräume im Training zu vermitteln. «Die Spieler haben einen menschlichen Spieltrieb in sich und brauchen auch mal einen Tag, an dem sie nur spielen - ohne viele Provokationsregeln und auf sechs verschiedene Tore», bemerkte der RB-Trainer. Es sei wichtig, auch mal auf der Welt zu sein, um Spaß zu haben, und nicht nur, um sich immer zu verbessern.

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