Nkunku-Wechsel von Paris Saint-Germain zu RB Leipzig perfekt

Et voilà: Der nächste Franzose. RB schnappt sich wie erwartet Christopher Nkunku. Er trifft in Leipzig auf alte, junge Bekannte.

Leipzig (dpa) - Der Wechsel des 21 Jahre alten Franzosen Christopher Nkunku von Paris Saint-Germain zum Fußball-Bundesligisten RB Leipzig ist perfekt. Nachdem PSG-Trainer Thomas Tuchel den Abschied des Mittelfeldspielers bereits mitgeteilt hatte, bestätigte RB am Donnerstag den Transfer eines weiteren jungen Franzosen zum sächsischen Champions-League-Teilnehmer. Nkunku unterschrieb bei den Leipzigern einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2024 gültig ist. Spekulationen zufolge, soll er 15 Millionen Euro gekostet haben.

Nkunku passe mit seinen Fähigkeiten sehr gut in das Anforderungsprofil von RB, sagte Sportdirektor Markus Krösche. «Wir freuen uns, dass sich dieser hochtalentierte Offensivspieler für uns entschieden hat und sind davon überzeugt, dass er uns mit seinen Qualitäten weiterhelfen wird.»

Er habe mit Angreifer Jean-Kévin Augustin bereits in Paris zusammengespielt, berichtete Nkunku selbst. Die beiden RB-Abwehrspieler Dayot Upamecano und Nordi Mukiele kennt er aus der französischen U21-Nationalmannschaft. «Daher bin ich optimistisch, dass ich mir hier schnell einfinden kann.» In Ibrahima Konaté spielt noch ein weiterer Franzose bei RB, zudem spricht der Malier Amadour Haidara französisch.

Angst vor einer French Connection haben die RB-Bosse aber nicht. Sportdirektor Markus Krösche, der damit seinen ersten Transfer bei RB erfolgreich abwickelte, rühmte in der «Bild» indes das «Ausbildungsniveau» der Jugendmannschaft von Weltmeister Frankreich sowohl in taktischer wie auch in technischer Hinsicht. «Das macht diese Talente grundsätzlich für viele Verein attraktiv», sagte Krösche, der zusammen mit dem neuen Trainer Julian Nagelsmann neuerdings das sportliche Führungsduo bildet.

PSG-Trainer Tuchel hatte nach eigenen Angaben Nkunku trotz eines «weinenden Auges» zu dem Wechsel geraten. «Ich habe ihm gesagt, dass er einen Top-Club und einen Top-Trainer vorfinden wird», berichtete Tuchel am Dienstag nach dem PSG-Testspielsieg in Dresden gegen die SG Dynamo.

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