Pechvogel des Tages I: Kingsley Coman (Bayern München)

Kingsley Coman verließ die Arena mit Tränen in den Augen und gestützt von zwei Betreuern. Schon da musste man Schlimmes befürchten. Noch in der Nacht nach dem 3:1 (1:0) von Bayern München gegen die TSG Hoffenheim bewahrheiteten sich dann die Befürchtungen der Münchner.

Der 22 Jahre alte Franzose zog sich kurz vor der Halbzeitpause bei einem Zweikampf mit dem Hoffenheimer Nico Schulz einen Riss der Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks zu. Coman muss operiert werden und fällt mehrere Wochen aus.

Für Coman ist dies besonders bitter. Er hatte wegen eines Syndesmoserisses bereits weite Teile der Rückrunde der vergangenen Saison und deshalb auch die Weltmeisterschaft in Russland verpasst. Sein letztes Bundesligaspiel hatte er im Februar bestritten.

Nun hatte er sich wieder herangekämpft und beim Auftaktspiel der 56. Bundesligasaison sogar den Vorzug vor Altstar Arjen Robben erhalten. Vertrauen von Trainer Niko Kovac, das der Nationalspieler durchaus rechtfertigte: Bis zu seinem Aus zeigte Coman bei einigen Dribblings sein Tempo und seine Klasse.

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