RB Leipzig überprüft Stadionumbau

Leipzig (dpa) - Fußball-Bundesligist RB Leipzig überdenkt noch einmal die Phasen des Ausbaus seines Stadions. Grund dafür sind höhere Baukosten als zunächst angenommen. Der Verein prüfe, «wann wir welche Schritte umsetzen», sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der «Bild» (Dienstag). Er versicherte aber: «Natürlich werden wir das Stadion ausbauen und modernisieren.»

Ein Vereinssprecher bestätigte, dass wie geplant im nächsten Monat mit Umbaumaßnahmen begonnen werden soll. Diese sollen sich auf die Bereiche Infrastruktur und Logistik beschränken und nicht zwingend für Besucher erkennbar sein. Wann größere Schritte gemacht werden, ist allerdings noch offen. Es laufen weitere Ausschreibungen zu den Umbaumaßnahmen.

Die Vereinsverantwortlichen bleiben davon überzeugt, «dass wir mittelfristig mehr Kapazität brauchen. Am Ende muss aber alles wirtschaftlich sein», sagte Mintzlaff. Mit der Vergabe der EM nach Deutschland und dem EM-Standort Leipzig 2024 sollen die neuen Überlegungen nichts zu tun haben.

Das ehemalige Zentralstadion war von 2000 an für WM 2006 umgebaut worden. Ende 2016 übernahm RB das Stadion, in das derzeit 42 448 Zuschauer passen. Ausverkauft war die Red Bull Arena in dieser Saison allerdings noch nicht. Laut den Umbau-Plänen soll die Kapazität auf 50 000 bis 52 000 Zuschauer erweitert werden.

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