Rückkehrer des Tages: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Kevin Trapp stellte sich mit versteinerter Miene den Fragen der Journalisten, er wirkte sichtlich niedergeschlagen. Gegentor in der sechsten Minute der Nachspielzeit, 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen bei seiner Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. "So das Gegentor zu bekommen, in der letzten Sekunde - das ist bitter, enttäuschend und tut weh", sagte der Nationaltorhüter von Eintracht Frankfurt mit leiser Stimme.

Nur einen Tag nach seiner Verpflichtung stand Trapp wieder im Tor der Eintracht, die Fans in der Commerzbank-Arena jubelten bei seiner Begrüßung frenetisch. Bei den zwei Gegentreffern war Trapp machtlos, Trainer Adi Hütter war zufrieden: "Er hat eine ordentliche Leistung gebracht. Was seine Qualität und Persönlichkeit betrifft, wird er uns in Zukunft sicher gut tun", sagte der Österreicher.

Die Eintracht hatte "60 Minuten in Unterzahl heroisch gekämpft" (Hütter), statt Freude und Euphorie herrschten in Frankfurt aber wieder Frust und Ärger. So hatte sich Trapp seine Rückkehr zu den Hessen ganz bestimmt nicht vorgestellt: "Mit einem Sieg wären wir richtig gut gestartet, so ist es jetzt ein kleiner Dämpfer."

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