Schröder über Transfersummen: "Müssen im Markt mitspielen"

Sportvorstand Rouven Schröder vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sieht keine Möglichkeit, aus dem aktuell überhitzten Transfermarkt und der Zahlung überhöhter Ablösesummen auszusteigen. "Das ist der Markt. Und wenn wir in der Bundesliga spielen wollen, müssen wir in diesem Markt mitspielen", sagte Schröder der Frankfurter Rundschau.

Trotzdem bleibe die Devise, erklärte Schröder, Spieler mit Potenzial für die Zukunft zu holen. Diese könnten sich bei den Rheinhessen in Ruhe weiterentwickeln und dann, wie im Falle des Franzosen Abdou Diallo, teuer verkauft werden. Abwehrspieler Diallo war für rund 25 Millionen Euro zum Ligarivalen Borussia Dortmund gewechselt.

Ein Transfer in dieser Größenordnung und die daraus resultierenden Einnahmen gebe den Mainzern die Möglichkeit, Spieler wie Jean-Philippe Gbamin trotz verlockender Angebote zu halten. Gbamin verlängerte nun sogar seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. "Das war ein Kompliment für den Gesamtverein, bei solch einem Angebot den Spieler nicht gehen zu lassen", sagte Schröder.

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