Trapp unterschreibt bis 2024 bei Eintracht Frankfurt

Die Hängepartie ist beendet: Eintracht Frankfurt holt nach Rode und Hinteregger auch Torhüter Kevin Trapp zurück. Eine große Baustelle ist damit unmittelbar vor der nächsten Europa-Hürde geschlossen.

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt hat das Transferringen um Kevin Trapp für sich entschieden und den Nationaltorhüter bis 2024 fest verpflichtet.

Der 29-Jährige absolvierte am Mittwoch den Medizincheck und unterschrieb in der Folge einen Fünfjahresvertrag, wie der Verein mitteilte. «Es ist ein gutes Zeichen für beide Seiten. Wir haben ein langfristiges Ziel», sagte Trapp bei seiner Vorstellung am Nachmittag. Die Ablösesumme soll etwa acht Millionen Euro betragen. Die Eintracht sei ein Verein, der «immer für eine Überraschung gut ist», betonte Trapp.

Trapp war im Vorjahr bereits für ein Jahr von Paris Saint-Germain ausgeliehen worden und trug als Schlussmann maßgeblich zu einer starken Saison mit dem Einzug ins Halbfinale der Europa League bei. Zuletzt hatte Trapp mit Paris die China-Tour absolviert und den französischen Supercup gegen Stade Rennes gewonnen. Dass er gerne weiter für die Eintracht spielen würde, hatte Trapp schon zum Ablauf der vergangenen Spielzeit immer wieder offen gesagt.

Für das Europa-League-Qualifikationsspiel beim FC Vaduz am 8. August (20.30 Uhr/Nitro) ist der WM-Teilnehmer von 2018 aber noch keine Option, er soll dennoch für den Europapokal nachgemeldet werden. Stattdessen sind Felix Wiedwald und Jan Zimmermann am Mittwoch mit nach Liechtenstein gereist. Für Trapp sei das Pokalspiel bei Waldhof Mannheim am Sonntag die erste Option auf einen Einsatz.

«Kevin war in der vergangenen Saison eine wichtige Säule und hatte einen enormen Anteil am positiven Saisonverlauf. Seine Ausstrahlung und Wirkung sind enorm wichtig für die Mannschaft», sagte Frankfurts Sport-Vorstand Fredi Bobic zur Verpflichtung von Trapp. Damit wurde nach Martin Hinteregger (FC Augsburg) und Sebastian Rode (Borussia Dortmund) die dritte Leihgabe aus der so erfolgreichen Vorsaison gekauft.

Nach den millionenschweren Abgängen von Luka Jovic (Real Madrid) und Sebastien Haller (West Ham United) haben Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner nun bereits einige Millionen in den Kader reinvestiert. Im Sturm wird noch immer nach einem Nachfolger für Jovic und Haller gesucht.

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