Union-Trainer Fischer glaubt nicht an Unruhe beim FC Bayern

Berlin (dpa) – Urs Fischer vom 1. FC Union Berlin glaubt vor dem Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München nicht an eine Krise beim deutschen Fußball-Rekordmeister.

«Ich bin mir nicht sicher, ob dort wirklich eine solche Unruhe herrscht. Die wissen, was sie wollen», sagte der Union-Coach vor der Bundesliga-Begegnung am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Nach dem 2:2 der Bayern zuletzt beim FC Augsburg erwartet der Aufsteiger deshalb auch keinen verunsicherten Gegner. «Die werden nicht ängstlich auftreten, sie wollen das Spiel gewinnen. Die kennen das, das wird die nicht aus der Bahn werfen», sagte Fischer.

Der Tabellen-14. Union tritt erstmals zu einem Bundesligaspiel bei den Bayern an - und glaubt beim Drittplatzierten an seine Möglichkeiten. «Natürlich habe ich mitbekommen, dass sie zuletzt das eine oder andere Tor bekommen haben. Unser Plan ist, sie unter Druck zu setzen und Fehler zu erzwingen», sagte Fischer: «Wenn du es ihnen schwer machst, glaube ich, dass du eine Chance hast.»

Es sei «eine Mischung aus Teamwork und richtigen Entscheidungen» notwendig, sagte der Schweizer. Ein Fehler wäre es, die Bayern nur auf Topstürmer Robert Lewandowski zu reduzieren. «Auch von der Seite und aus der Mitte kommt da jede Menge Qualität», sagte Fischer.

Möglich scheint, dass Lewandowski von Unions Innenverteidiger Neven Subotic bewacht wird. Beide spielten in der Vergangenheit zusammen bei Borussia Dortmund. Subotic hatte zuletzt bei Unions 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg gefehlt. Nun ist der Routinier aber wieder fit. Verzichten müssen die Berliner neben den Langzeitverletzten Grischa Prömel und Akaki Gogia nur auf Offensivspieler Suleiman Abdullahi.

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