Wegen Leipzigs Augustin: Frankreichs Verband beschwert sich bei der FIFA

Der französische Fußball-Verband FFF hat wegen des Fernbleibens von RB Leipzigs Stürmer Jean-Kevin Augustin bei zwei Länderspielen der U21-Nationalmannschaft offiziell Beschwerde beim Weltverband FIFA eingelegt. Als eine mögliche Sanktion drohe dem Spieler laut französischer Medien eine Sperre für ein Ligaspiel.

Augustin (21) hatte Anfang September seine Teilnahme an den beiden Länderspielen gegen Bulgarien und Luxemburg mit dem Verweis auf muskuläre Ermüdungserscheinungen abgesagt. Dies war bei U21-Coach Sylvain Ripoll auf Unverständnis gestoßen: "Das sind keine akzeptablen Entschuldigungen und sie passen nicht zum Spirit, den ich in der Mannschaft sehen will", sagte der Coach.

Der Ärger wurde umso größer, weil Augustin vier Tage nach der Absage im Testspiel gegen Zaglebie Lubin (1:0) für den Bundesligisten zum Einsatz kam. Das soll bei der FFF der Grund für die offizielle Beschwerde bei der FIFA gewesen sein.

RB Leipzig fühlt sich jedoch keineswegs im Unrecht. Der Bundesligist soll sich laut kicker bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) rückversichert haben, dass keine Gefahr einer Strafe drohe, da es für die U21 keine internationale Abstellungspflicht gebe.

Augustin war erst vor einem Jahr nach einem Streit mit dem Verband aus Frankreichs U21 geflogen. Erst nach mühsamen Gesprächen wurde eine Rückkehr des torgefährlichen Angreifers beschlossen.

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