Zu-Null-Serie von RB: Rangnick düpiert Nagelsmann erneut

Ralf Rangnick ist im Duell der RB-Leipzig-Trainer der Gegenwart und Zukunft wieder Sieger geblieben. Diesmal genügt eine starke zweite Halbzeit. Vor allem, weil wieder die Abwehr steht und zum fünften Mal in Serie zu Null spielt.

Leipzig (dpa) - Zwei Spiele Hoffenheim gegen Leipzig oder Nagelsmann gegen Rangnick - zweimal siegen die Sachsen. Beim 2:0 im DFB-Pokal macht RB-Trainer Ralf Rangnick genau das, was er vier Wochen zuvor beim 2:1 in Hoffenheim auch getan hat: Er lässt mit einer Dreier-Abwehrkette spielen. Und gibt damit dem Gegner unlösbare Rätsel auf. Dabei gibt es gleich mehrere Matchwinner.

DIE ABWEHR: Rangnick wollte keinen Spieler aus der Mannschaft hervorheben, aber das die Abwehr erneut zu Null spielte, wird langsam unheimlich. Es war das fünfte Mal in Serie. «Die ganze Mannschaft hat mittlerweile großen Spaß daran, zu verteidigen. Und das Tor sauber zu halten. Da ist es egal, ob wir mit Dreier-, Vierer- oder Fünferkette spielen», sagte Rangnick.

DAS MITTELFELD: Diesmal machte Marcel Sabitzer das Treiben verrückt. Er ersetzte den noch verletzten Emil Forsberg und nahm Kevin Kampl viel Arbeit im Aufbau ab. Diese Flexibilität macht es für jeden Gegner schwer, die Leipziger auszurechnen.

DER ANGRIFF: Keine Frage, der Mann des Spiels war Timo Werner. Er kam in die Partie, zehn Minuten später war sie entschieden. «Es war der dritte Doppelpack von Timo in dieser Saison. Ich glaube, er macht es gar nicht mehr einfach», lobte Rangnick. In Hoffenheim hatte Yussuf Poulsen doppelt getroffen. Und da auch der zur Halbzeit mit Adduktorenproblemen ausgewechselte Jean-Kevin Augustin gern zweifach trifft, hat RB viele Männer für die wichtigen Treffer.

DIE AUSSICHTEN: Nach drei Heimspielen in Serie muss RB nun zweimal reisen, am Samstag nach Berlin zu Hertha, am nächsten Donnerstag zu Celtic Glasgow in die Europa League. «Das sind zwei Mannschaften, die selbst gern nach vorn spielen und Tore machen wollen. Es werden andere Spiele als gegen Augsburg, Schalke und heute gegen Hoffenheim. Da bekommen wir sicher wieder mehr Möglichkeiten, unser Spiel aufzuziehen», sagte Rangnick.

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