2. Liga: Sandhausen trennt sich von Trainer Kocak

Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat auf die schwachen Ergebnisse der vergangenen Wochen reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Kenan Kocak getrennt. Das gab der Verein einen Tag nach dem 1:3 (0:1) beim FC St. Pauli bekannt. Wer die Mannschaft übergangsweise trainiert, teilte der Verein zunächst nicht mit.

"Für uns alle ist heute ein schwarzer Tag und es war eine brutal schwere Entscheidung", sagte SVS-Präsident Jürgen Machmeier. "Leider sind in dieser Saison die verdienten Erfolge ausgeblieben. Daher möchten wir der Mannschaft einen neuen sportlichen Impuls geben." Aus neun Liga-Spielen fuhr der SVS erst einen Sieg ein und steht mit fünf Punkten derzeit auf Relegationsplatz 16.

Kocak hatte die Sandhäuser Mannschaft seit 2016 trainiert. "Dem SV Sandhausen bin ich dankbar für die Chance, die er mir gegeben hat und ich denke, dass ich das Vertrauen in den letzten zwei Jahren auch gerechtfertigt habe", sagte der 37-Jährige. 2017 hatte Kocak mit Sandhausen den zehnten Platz erreicht, 2018 landete der SVS auf Platz elf.

Nach Uwe Neuhaus (Dynamo Dresden), Stefan Leitl (FC Ingolstadt) und Ilija Grujew (MSV Duisburg) ist Kocak der bereits vierte Trainer in dieser Saison der 2. Bundesliga, der sein Amt abgeben muss.

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