Aue-Präsident: Spieler sollen weniger aufs Handy schauen

Aue (dpa) - Helge Leonhardt, Präsident von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue, rät seinen Spielern, die aufkommende Kritik in den sozialen Medien nach dem Fehlstart in die zweite Saisonhälfte auszublenden. «In der derzeitigen Lage sollten sich die Spieler weniger darauf, sondern aufs Wesentliche konzentrieren. Viele leiden an digitaler Demenz, kommen nicht mehr klar, ohne ständig auf ihr Handy zu stieren. Darum sage ich meinen Jungs: Gebt die Dinger euren Ehefrauen und gut ist», sagte Leonhardt im Fachmagazin «Kicker». Den Unmut im Umfeld hält der Unternehmer zwar für nachvollziehbar, aber «da müssen wir die Ruhe bewahren».

Die Sachsen haben aus den ersten vier Spielen in diesem Kalenderjahr nur einen Punkt geholt und sind nach dem fünften Tabellenplatz zur Winterpause inzwischen auf den achten Rang zurückgefallen. Auf die Abstiegszone hat die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster allerdings immer noch ein Polster von neun Zählern. Leonhardt hofft im Auswärtsspiel des FC Erzgebirge am Freitag (18.30 Uhr/Sky) beim VfL Osnabrück auf die Trendwende. «Vielleicht geht auch mal der eine oder andere in sich und überlegt, ob er sich nach der Hinrunde nicht zu sicher gefühlt hat», sagte der Präsident.


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