Energieleistung: Dynamo erleichtert über Länderspielpause

Nicht nur aufgrund der Regeneration kommt Dynamo Dresden die Länderspielpause nach dem Kraftakt gegen St. Pauli gelegen, denn Cristian Fiel hat mit seinem Team einiges aufzuarbeiten. Stürmer Moussa Koné könnte dagegen noch den Absprung wagen.

Dresden (dpa) - Die Moral stimmt. Dennoch sind Spieler und Trainer von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden froh, dass nach dem kräftezehrenden 3:3-Spektakel gegen den FC St. Pauli nun erst einmal die Länderspielpause bevorsteht. «Die Art und Weise kann uns nicht glücklich stimmen. In der Länderspielpause haben wir einiges aufzuarbeiten», sagte Doppeltorschütze und Rotsünder Jannis Nikolaou.

Unisono sprachen alle Dynamo-Akteure von einem glücklichen Punktgewinn, weil es bisher der schwächste Auftritt der Sachsen in dieser Saison war. «Jetzt nach dem Spiel bin ich unheimlich froh über die Länderspielpause, weil du einfach mal die Möglichkeit hast im Kopf runterzufahren», gab Cristian Fiel zu. Dynamos 39 Jahre alter Coach kündigte aber zugleich an: «Auch wenn wir mal etwas abschalten, wir werden hart arbeiten. Und dann geht es schon wieder mit voller Konzentration auf Bochum

Bei den Westfalen muss der Spanier allerdings auf Jannis Nikolaou verzichten, der nach seiner Roten Karte vom Samstag für mindestens ein Pflichtspiel gesperrt wird. Möglichkeiten Ersatz zu finden, bieten Fiel unter anderem zwei Testspiele während der Länderspielpause. Auch wenn bisher nur eines am kommenden Freitag beim 1. FC Zeitz bekannt war.

Die Begegnung beim Landesklasse-Verein findet anlässlich der Eröffnung des Ernst-Thälmann-Stadions statt. Fiel verriet aber bereits, dass es noch ein zweites Testspiel geben wird, durfte oder konnte aber nicht verraten wann und gegen wen. Dies werde noch bekanntgegeben, teilte der Club mit.

Ob Stürmer Moussa Koné dann noch teilnehmen wird, ist kurz vor Ende der Transferfrist plötzlich wieder offen. Denn der französische «France-Football»-Reporter Nabil Djellit meldete am Samstagmittag via Twitter, dass der 22-jährige Senegalese zum türkischen Erstligisten Istanbul Basaksehir wechseln würde.

Im Gespräch seien demnach eine Ablöse von 3,5 Millionen Euro. Das wäre für die Sachsen ein Transferplus von rund 1,4 Millionen Euro. Koné war im Januar 2018 für rund 2,1 Millionen Euro vom FC Zürich gekommen.

Der Senegalese war zuletzt nur noch Stürmer Nummer Vier. Erst nach dem Weggang von Lucas Röser unter der Woche zum FC Kaiserslautern, war Dynamos einstige Sturmhoffnung gegen St. Pauli erstmals seit zwei Partien wieder im Kader. Prompt erzielte er nach seiner Einwechslung den umjubelten Ausgleichstreffer zum 3:3. «Ja das war gut für mich», freute sich der 22-Jährige und zeigte sich kämpferisch: «Ich muss aber den Kopf hochnehmen und weitermachen.»

Auch Fiel bescheinigte seinem Schützling einen gestiegenen Trainingseifer. «Ich freue mich sehr für den Jungen, weil ich er auch im Training hart gearbeitet hat. Das war die Belohnung für ihn. Hoffentlich geht es so weiter», sagte der 39-jährige Spanier. Ein Wechsel scheint wohl unwahrscheinlich, auch weil Dynamo zeitnah einen Ersatz präsentieren müsste.

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