FCE-Trainer Meyer: Aus für Friede, Freude, Eierkuchen

Erzgebirge Aue empfängt am Sonntag den FC Ingolstadt. Der FCE-Coach warnt davor, den Letzten der 2. Fußball-Bundesliga zu unterschätzen und die falschen Schlüsse aus der Hinrunde zu ziehen.

Aue.

Zwei Siege hat der FC Ingolstadt in dieser Saison eingefahren: einen 1:0-Sieg gegen die kriselnde SpVgg Greuther Fürth vor anderthalb Wochen und einen 3:2-Erfolg gegen den FC Erzgebirge Aue am 4. Spieltag. Ende August hatte die Partie den Fehlstart der Veilchen in die Saison perfekt gemacht. Vor dem Rückspiel am Sonntag (13.30 Uhr) im Erzgebirgsstadion will FCE-Trainer Daniel Meyer unbedingt vermeiden, dass seine Schützlinge wie schon im Sommer auch nach der Winterpause straucheln und so das noch vorhandene Polster auf die Abstiegsränge schneller schmilzt als der Schnee an den Hängen des Lößnitztals. "Ingolstadt darf sich gern da unten rausspielen, aber erst ab dem übernächsten Spieltag", sagte Meyer zum Duell mit dem Tabellenletzten.

Nach der 0:1-Niederlage in Magdeburg und der wetterbedingten Absage des Spiels gegen Köln stehen die Auer noch ohne Zähler im Kalenderjahr 2019 da. "Wir merken, dass viele Mannschaften hinter uns gewonnen haben. Das steigert den Druck auf uns", erklärt Mittelfeldspieler Jan Hochscheidt.

Der 31-Jährige sieht in den Ingolstädtern "nicht den typischen Letzten. Sie stehen nicht nur defensiv hintendrin, sondern haben vorn eine gewisse Qualität, mit der sie die Spiele entscheiden können." Auch Meyer mahnt, die Bayern nicht zu unterschätzen: "Im Hinspiel sind wir in den ersten 30 Minuten nur hinterhergelaufen. Wir sind gewarnt."

Um den so wichtigen Sieg einzufahren, habe man "die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung beendet. Das haben wir selbst im Training und in Besprechungen gemacht, bevor es die tabellarische Situation irgendwann tut", sagte Meyer, dem mit dem gesperrten Philipp Riese nur ein Stammspieler fehlt. "Aus dem Selbstvertrauen, das wir nach der guten Entwicklung in der Hinrunde zu Recht haben, dürfen wir nicht die falschen Schlüsse ziehen. Wir dürfen nicht denken, dass wir auch nur einen halben Schritt weniger machen dürfen." Ob das wirklich bei der Mannschaft angekommen ist, wird man in den 90 Minuten am Sonntag sehen. (sesi)

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