Kaltstart für Zolinski bei den Veilchen?

Der FC Erzgebirge Aue tritt am Sonnabend in Würzburg zum ersten Zweitligaspiel der Saison an. Dem Trainer stehen dann wieder mehr Profis zur Verfügung als zuletzt.

Aue.

Am Mittwoch vorgestellt, am gestrigen Donnerstag erstmals mit den neuen Kollegen trainiert und am morgigen Sonnabend der erste Einsatz? Ben Zolinskis Ankunft beim FC Erzgebirge Aue könnte eine der schnellen Sorte werden. "Natürlich ist er eine Alternative für die Startformation", sagte FCE-Trainer Dirk Schuster. Auf einen Einsatz des 28 Jahre alten Offensivmanns am Sonnabend (13 Uhr) zum Zweitligaauftakt der Veilchen bei den Würzburger Kickers wollte sich der Coach nicht festlegen - aber: "Wir haben in Darmstadt schon gute Erfahrung damit gemacht, einen kurz zuvor verpflichteten Spieler einzusetzen. Das war damals Serdar Dursun -und er hat das Tor zum 1:0-Sieg gemacht", erklärte Schuster.

Der Auer Neuzugang, der vergangene Saison mit dem SC Paderborn aus der Bundesliga abgestiegen war, klang etwas skeptischer. "Ich habe heute meine erste Einheit. Man kann sich vorstellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, gleich in der Startelf zu stehen", sagte Zolinksi am Donnerstag. Er merkte an, dass er sich erst einfinden müsse. "Aber ich will so schnell wie möglich helfen. Wenn es am Wochenende schon soweit ist, bin ich bereit."

Im Vergleich zum vergangenen Wochenende, als Aue gegen Regionalligist Ulm aus dem DFB-Pokal ausschied, hat Schuster nicht nur dank Zolinksi mehr Optionen. Clemens Fandrich konnte die gesamte Woche mittrainieren, Niklas Jeck steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung und die zuvor angeschlagenen Pascal Testroet und Jan Hochscheidt absolvierten die Einheiten vollumfänglich. Malcolm Cacutalua und Gaëtan Bussmann drohen allerdings erneut auszufallen. (sesi)

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