Trotz Grenzwertüberschreitung im Erzgebirge: FCE-Heimspiel nun doch vor Fans

Erlaubt sind bei der Partie gegen Greuther Fürth aufgrund steigender Corona-Infektionen jedoch weniger als 1000 Zuschauer.

Aue.

Aue (dpa) - Für das Heimspiel von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen die SpVgg Greuther Fürth sind nun doch Fans zugelassen, allerdings nur in stark beschränkter Zahl. "Nach Rücksprache mit dem Landratsamt erlaubt das aktuelle Pandemielevel eine Zuschauerzahl von unter 1000. Diese planen wir zwischen Abo- und Sponsoren-Karteninhabern aufzuteilen", teilte der Club am Mittwoch mit. 

Noch am Dienstag hatten der FC Erzgebirge und das Landratsamt des Erzgebirgskreises darüber informiert, dass aufgrund steigender Corona-Infektionen grundsätzlich keine Zuschauer für die Partie zugelassen sind. In den vergangenen sieben Tagen habe es im Erzgebirgskreis 80 bestätigte Fälle gegeben. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liege bei 24 und damit über dem Grenzwert von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 

Der FCE hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt sein Hygienekonzept von der Behörde genehmigt bekommen. "Das Spiel mit unter 1000 Zuschauern ist ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wichtig für Fans und die Mannschaft", so FCE-Geschäftsführer Michael Voigt. (dpa/ike)

22 Kommentare

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  • 12
    9
    fischer1
    23.09.2020

    Richtige Entscheidung!!!
    Und zum Glück siegt die Vernunftb 999 Fans sind besser wie keine! Glück Auf

  • 9
    8
    Echo1
    23.09.2020

    Der Helge Leonhardt hat das natürlich nicht hingenommen. Die Behörde wollte rigoros entsprechend Antrag und Seuchenschutzgesetz die Zuschauer abhaken. Es gibt aber immer Auswege. Und 1000 Zuschauer, ist zwar auch bekloppt, aber besser als keine Fans.
    Bestimmt neu beantragt auf die 1000 Zuschauer.