Der Niedergang des CFC

Chemnitz steht vor dem Ende des Profifußballs - die Ursachen für die Negativentwicklung sind vielschichtig

4Kommentare

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  • 3
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    TheBeastFromTheEast
    10.04.2018

    NEIN, Herr Scholze: Die Basis für einen Platz in einer Profi-Liga ist erfolgreiches Wirtschaften - nicht umgekehrt! Wer mehr Geld zum Ausgeben einplant, als er voraussichtlich jemals einnehmen wird, wird sich nicht lange in einer Profi-Liga halten - eigentlich gehört er da auch gar nicht hin!
    Daß eine Stadt wie Chemnitz auch ein ordentliches Stadion gut zu Gesicht steht - keine Frage. Ob man einem Club, der mitten in der Saison fest stellt, daß seine Einnahmen-Planung vorne und hinten nicht stimmt, noch Geld nachschießen sollte, werden sich (auch) viele Sponsoren gefragt haben - das Ergebnis ist bekannt. Daß solide Fußballer auch solide Rahmenbedingungen suchen, kann jeder nachvollziehen. Also: Erst einmal einen gescheiten Plan, und dann das benötigte Personal suchen. Oder glaubt irgendwer, Hopp oder Mateschütz hätten irgendwo den Geldsack stehen lassen, damit sich Planlose daraus bedienen - wenn´s grade mal wieder einen "Engpaß" gibt? Das Spiel heißt "Profi"-Fußball - da braucht´s auch in der VIP-Lounge Profis.

  • 1
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    698236
    04.04.2018

    Wer denkt, dass der Vorstand (bis heute) einen 7 Mio. Etat wie einen Kreisligaverein verwalten kann und dies auch noch auf der Mitgliederversammlung im Januar bestätigt, zeigt, dass er grob fahrlässig gehandelt hat. Dies gilt sowohl für die Stadt und Gremien des CFC als auch für die sportliche Leitung Köhler etc.
    Die Rechnung bei Insolvenz sollte doch allen Beteiligten klar sein, Rückforderung mindestens einer Jahresmiete von der Stadt, Rückforderung der vieler regelmäßigen Vertragszahlungen.
    Wenn seit Heine die konditionelle und sportliche Leistung nicht im Fokus eines Trainings steht, ist das Ergebnis halt so wie es sich nun darstellt. Viertklassigkeit mit wenig Perspektive auf Besseres. Ich wünsche ein glückliches Händchen in allen Entscheidungen.

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    587977
    04.04.2018

    Schöner Beitrag des Autors, in dem vieles richtig beschrieben wird.

    Die Gesamtbilanz der Ära des vorherigen Vorstands schönzuschreiben teile ich nicht. Man ist einmal aufgestiegen, korrekt - mehr aber auch nicht.
    Das Stadion wurde durch die Stadt gebaut.
    Was man ankreiden muss: als sogenanntes Management hätte man Strukturen schaffen können und müssen. Nichts anderes macht erfolgreiche Unternehmer aus. Man hat versäumt 100-200 T? für Controlling, Marketing, Vertrieb in die Hand zu nehmen bzw. vom üppigen Spieleretat abzuzweigen. Damit hätte man locker 4-6 qualifizierte Mitarbeiter in den genannten Bereichen arbeiten lassen können und vielleicht auf einen Transfer + Gehalt für überbezahlte Spieler verzichtet. Man stünde heute sportlich auch nicht schlechter da, aber wirtschaftlich. Der Vertrieb hätte die Marketingeinnahmen gesteigert. Die Planungsfehler und "plötzlichen" Lücken im Budget wären nie aufgetreten. Das muss sich der Herr Chefarzt anrechnen lassen. Auch der jetzige Vorstand und Aufsichtsrat besteht doch nur aus "Wannabes"; kein Steuerberater, kein Wirtschaftsprüfer mit Sanierungserfahrung, kein gestandener Anwalt für Gesellschaftsrecht, kein wirklich erfolgreicher Unternehmer.
    Alles hausgemacht, aber in Chemnitz wird sich gerne die Welt schöngeredet. Als nächstes sinkt die Pacht, damit Frau Oberbürgermeisterin auch wiedergewählt werden kann, durch die großen & fußballbegeisterten Massen.

  • 5
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    774029
    04.04.2018

    "Sponsoreneinnahmen, die ... um 50 Prozent und mehr steigen sollten"

    Hier hat Infront auf ganzer Linie versagt und für diese "Leistung" mehr kassiert, als sie dem Verein eingebracht hat



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