FSV-Kapitän: Geldnot darf kein Alibi sein

Fußball-Drittligist FSV Zwickau ist am Samstag vor vollem Haus bei 1860 München gefordert.

Zwickau.

Ganz ausblenden können die Spieler des FSV Zwickau die schwierige Finanzlage des Vereins sicher nicht. Als Ausrede für mögliche sportliche Rückschläge soll die angespannte Lage aber nicht dienen. "Für uns ältere Spieler ist die Situation nicht neu. Klar ist die Sache irgendwo im Hinterkopf. Aber wenn du auf dem Platz stehst, konzentrierst du dich nur auf Fußball, da spielt das keine Rolle", sagte FSV-Kapitän Toni Wachsmuth vor der Partie am Samstag ab 14 Uhr im wohl mit 15.000 Besuchern ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße.

1500 FSV-Fans werden den Weg nach München antreten, um ihren Verein im Duell gegen die "Löwen" zu unterstützen. Das Team von Trainer Daniel Bierofka und Topstürmer Adriano Grimaldi (fünf Treffer) steht auf Platz 11 (25:19 Tore/19 Punkte) der Tabelle unmittelbar vor den Zwickauern. Auch FSV-Trainer Joe Enochs, der bis auf die Langzeitverletzten (Gaul, Miatke, Hodek) alle Spieler an Bord hat, glaubt nicht an negative Auswirkungen bezüglich der Unruhe im Verein. "Die Mannschaft ist vom Geschäftsführer informiert worden. Das war sehr gut. Die Sache sollte unsere Leistung nicht beeinflussen." tp

Voraussichtliche FSV-Aufstellung: Brinkies - Barylla, Wachsmuth, Antonitsch - Schröter, Reinhardt, Frick (Hoffmann), Lange - Könnecke - König, Lauberbach.

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