FSV zieht positive Zwischenbilanz von "Alle(s) für Zwickau"

Zwickau.

Der Fußball-Drittligist FSV Zwickau packte am Wochenende nicht nur drei wichtige Punkte auf sein Konto, durch die Aktion "Alle(s) für Zwickau" hat es auch eine Menge Geld in die klammen Kassen gespült. Die Einnahmen des Benefizspiels gegen Borussia Mönchengladbach, der dabei auf eine Antrittsprämie verzichtete, beziffert der Verein auf 62.000 Euro. Durch eine Sonderumlage für FSV-Mitglieder konnten bisher 92.000 Euro verbucht werden. Weitere 47.000 Euro von 630 Mitgliedern fehlen nach Ablauf der Frist noch. 371 "Mitfahrer" ließen sich mit ihrem Namen auf dem Mannschaftsbus der Rot-Weißen verewigen, was dem Verein weitere 36.000 Euro einbrachte.

Die Einnahmen aus der Aktion trugen neben einem privaten Darlehen und der vorläufigen Stundung der Provisionsansprüche des Vermarkters "U! Sports", von dem man sich inzwischen getrennt hat, dazu bei, die Etatlücke von 670.000 Euro zu schließen. Damit konnte der FSV im Januar fristgerecht die fehlenden Unterlagen für die Nachlizenzierung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt (Main) vorlegen. Der DFB hat nach Prüfung der eingereichten Unterlagen dem FSV die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die Saison 2018/19 bestätigt. (tc)

 

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