Matti Langer fällt erneut aus

Den Fußballdrittligisten Chemnitzer plagen vor der Partie beim FC Ingolstadt Personalsorgen. Cheftrainer Patrick Glöckner mit mahnenden Worten.

Chemnitz.

Grundsätzlich herrscht bei den Drittliga-Kickern des Chemnitzer FC derzeit gute Laune. Zuletzt gingen sie in Pflichtspielen zweimal als Sieger vom Platz. Natürlich soll sich daran auch im Spiel beim FC Ingolstadt am Sonnabend (Beginn: 14 Uhr) nichts ändern. Cheftrainer Patrick Glöckner zeigte sich am Donnerstag ob der letzten Resultate seiner Mannschaft durchaus angetan, fand aber zugleich mahnende Worte. "Mit den Ergebnissen und der Art und Weise, wie wir die Spiele angegangen sind, bin ich natürlich sehr zufrieden. Wir können uns nach einem guten Spiel jedoch nicht zurücklehnen und denken, alles läuft nun von allein. Es ist immer wieder ein neuer Kampf und extrem wichtig, diese Leistungen zu bestätigen", sagte der Coach.

Immerhin trennen beide Teams, die im Spielbetrieb der Liga noch nie aufeinander getroffen sind, in der Tabelle gleich mehrere Plätze sowie neun Punkte. Zudem kann Glöckner gegen den Ex- Bundesligisten nicht die stärkste Elf auf den Rasen schicken. Er muss zum Beispiels auf Matti Langer verzichten. Er fiel im Training auf die Schulter und kugelte sich diese dabei aus. "Sie ist zwar wieder zurück gesprungen, doch er klagte über große Schmerzen. Eine sofortige ärztliche Untersuchung hat ergeben, dass weder etwas gebrochen ist noch Bänder gerissen sind. Aber Matti muss jetzt erst einmal wieder Stabilität in seinen Körper bringen und steht deshalb am Wochenende nicht zur Verfügung", berichtete Glöckner.

Für den Mittelfeldakteur ist es nicht das erste Mal, dass er Probleme mit der rechten Schulter hat. Schon im Dezember 2018 verletzte sich der 29-Jährige an dieser Stelle und wurde anschließend operiert. Nach reichlich 100 Tagen stand er wieder auf dem Rasen. Glöckner geht im Moment davon aus, dass ein erneut längerer Ausfall aktuell kein Thema sein sollte: "Er ist aufgrund der Schmerzen in seiner körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt und kann somit im Moment keine volle Leistung erbringen. Aber ich gehe davon aus dass er in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann." Fehlen in Ingolstadt wird auch Georgi Sarmov. Er kehrte angeschlagen von seiner Länderspielreise mit der bulgarischen Nationalmannschaft nach Chemnitz zurück. Der 34-Jährige hatte mit Fieber zu kämpfen und fehlte deshalb am Donnerstag zum Training. Tobias Müller ist letztmalig wegen seiner Roten Karte, die er am 10. Spieltag in der Partie gegen die SG Sonnenhof Großaspach gesehen hatte, nicht dabei.

Aufgrund dieser Personalprobleme kann sich Glöckner vorstellen, gegen die Ingolstädter mit zwei Stürmern zu agieren. Der taktische Plan ist in seinem Kopf fertig. "Lassen wir uns mal überraschen und schauen, was der Tag bringt", wollte der Chemnitzer Coach jedoch keine Details über seine Gedankenspiele verraten.

Voraussichtliche CFC-Aufstellung: Jakubov - Itter, Hoheneder, Reddemann, Milde - Bonga, Bohl, Tallig, Garcia - Awuku, Hosiner.

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