Vorstand: Beim FSV droht kein Punktabzug mehr

Zwickau. Der FSV Zwickau hat sein Finanzloch im laufenden Saisonetat von 670.000 auf 375.000 Euro verrringert und damit einen drohenden Punktabzug abgewendet. Das war die wichtigste Nachricht, die Vorstandssprecher Tobias Leege auf der Mitgliederversammlung am Sonntag bekanntgab. Der restliche nachzuweisende Liquiditätsbetrag soll in den nächsten drei Tagen über ein Darlehen erfolgen. "Wir sind in Gesprächen mit einer Bank und einer Privatperson. Es gibt positive Signale, es fehlt aber noch die schriftliche Bestätigung", erklärte Leege. Weiterhin wurde mit überwältigender Mehrheit eine einmalige Sonderumlage der Mitglieder ab 16 Jahre in Höhe eines Jahresbeitrages beschlossen. Mitglieder auf Lebenszeit sind davon ausgeschlossen.

Weitere Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind die Erhöhung der Sponsoren- und Merchandisingeinnahmen. Zudem soll mit der Stadt über die Senkung der Stadionmiete verhandelt werden.

In den neuen fünfköpfigen Aufsichtsrat wurden der langjährige Spieler und ehemalige Mannschaftskapitän Robert Paul (255 Stimmen), Ingo Kursawe (212), Frank Fischer (209), Alexander Utz (171) und Toralf Wagner (162) gewählt. Von den insgesamt 2213 Mitgliedern waren 395 (davon 383 Wahlberechtigte) anwesend. (gd)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...