Manuel Neuer strahlte Sicherheit aus. Er hielt, was er halten konnte. Und das war so ziemlich jeder Ball - egal ob dem Abschluss der Spanier eine Abseitsposition vorausging oder nicht. Dann kamen Leipzigs Dani Olmo und Mikel Merino, gegen deren Abschlüsse er chancenlos war. Note: 2,0.
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Antonio Rüdiger zeigte eine eines Abwehrchef würdige Leistung. Er gewann Zweikämpfe, blieb fehlerlos - bis kurz vor Ende der Verlängerung. Dann verschätzte er sich und Spanien traf zum 2:1. Note: 3,0.
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David Raum konnte nicht an seine Leistungen der Vorpartien anknüpfen, sah einige Male unglücklich aus, konnte zudem offensiv kaum Akzente setzen. Nagelsmann nahm ihn nach 58 Minuten für Maximilian Mittelstädt aus dem Spiel. Note: 4,5.
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Jonathan Tah zeigte nach seiner Gelbsperre eine starke Leistung. Wie sein Abwehrkollege Rüdiger spielte er souverän, sorgte dafür, dass die Spanier kaum zu Abschlüssen im Strafraum kamen. In der Schlussphase machte er Platz für Thomas Müller. Note: 2,0.
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Joshua Kimmich war zweikampfstark, spielte leidenschaftlich und ließ Spaniens Ausnahmespieler Nico Williams nicht ins Spiel kommen. Florian Wirtz’ Ausgleichtreffer legte er überragend per Kopf auf, doch in der spielentscheidenden Szene ließ er Dani Olmo zu viel Platz. Note: 2,5.
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Kai Havertz arbeitete wie in allen EM-Spielen viel. Was ihm jedoch erneut fehlte, war das letzte Quentchen Glück, die letzte Konsequenz im Abschluss. Völlig entkräftet mache er vor der Verlängerung Platz für Innenverteidiger Waldemar Anton. Note: 3,5.
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Toni Kroos hatte Glück, dass er nicht schon in der ersten Halbzeit mit Gelb verwarnt wurde, denn der Routinier kam einige Male zu spät. In Hälfte zwei war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Deutschen sich nach dem Gegentreffer nicht aufgaben. Er ging voran, als ihm die DFB-Auswahl am meisten brauchte. Doch am Ende ging ihm ordentlich die Puste aus. Bitter, dass dessen Karriere als Fußballer an dieser Stelle endete. Note: 3,0.
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Niclas Füllkrug, der Publikumsliebling, er kam in einer alles andere als einfachen Phase des Spiels auf den Platz. Spanien führte, Deutschland stand mit dem Rücken zur Wand. Leidenschaftlich kämpfte „Lücke“, erarbeitete sich zahlreiche Chancen - doch keine fand den Weg ins Tor. Stattdessen war alles dabei: Pfosten, vom Keeper pariert, knapp daneben. Note: 2,5.
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Jamal Musiala war lange unauffällig. Die Spanier gewährten dem Jungstar keine Räume, brachten ihn bei Dribblingsituationen schnell zu Fall. In der Schlussphase befreite er sich vom Druck der Iberer, leitete zahlreiche Offensivaktionen der DFB-Elf ein - ohne Erfolg. Note: 2,5.
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Thomas Müller kam in der Schlussphase, um all seine Erfahrung von 130 Länderspielen in die Partie zu bringen. Er machte viele Tiefenläufe, arbeitete defensiv, doch es wurde sichtbar, dass ihm über die Jahre die Spritzigkeit abhanden gekommen ist. Schon nach 20 Minuten Spielzeit ging er auf dem Zahnfleisch. Note: 4,5.
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Waldemar Anton war unauffällig, denn die Spanier wurden kaum noch gefährlich. Den 1:2-Treffer konnte er jedoch auch er nicht verhindern. Note: 3,0.
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Florian Wirtz - der Spieler, mit dessen Einwechslung sich das Blatt zu wenden schien. Er ersetzte den enttäuschenden Leroy Sané und machte deutlich, was zuvor auf der rechten Offensive gefehlt hatte: Tiefe, Ballsicherheit, Dribblings und Abschlusssituationen. Mit seinem 1:1 brachte er Deutschland zwischenzeitlich sehr nahe an den Halbfinaleinzug. Note: 2,0.
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Maximilian Mittelstädt brachte mehr Sicherheit auf der linken Defensivseite ins Spiel, sorgte auch offensiv für mehr Gefahr. Note: 2,0.
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Leroy Sané stand wie schon im Achtelfinale gegen Dänemark in der Startelf. Zwar arbeitete er viel gegen den Ball, doch im Offensivspiel konnte der Bayern-Profi erneut nicht überzeugen. Weder Laufläufe, noch Pässe oder Dribblings wollten ihm gelingen. Zur Halbzeit machte er Platz für Florian Wirtz. Note: 5.
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Ilkay Gündogan ackerte, konnte sein Spiel aber kaum zur Entfaltung bringen. Die Spanier stellten den Kapitän gut zu, die Deutschen schafften es zu selten, ihn in Aktion zu bringen. Nach dem Gegentor machte er Platz für Florian Wirtz (58. Minute). Note: 3,0.
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Robert Andrich kam für Emre Can ins Spiel, doch wirklich besser erledigte er die Aufgabe als Abräumer zunächst nicht. Prompt fügte er sich mit einer Gelben Karte ein. Kurz darauf war er zu weit weg von Dani Olmo, wodurch der Leipzig-Profi das Führungstor erzielen konnte. Mit Spieldauer stabilisierte er sich, und brachte die nötige Sicherheit ins zentrale Mittelfeld. Note: 3,5.
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Emre Can begann recht überraschend für Robert Andrich. Doch schon in den ersten Sekunden wurde er klar, dass ein gebrauchter Tag sein würde. Unnötig wollte er in der eigenen Hälfte einen Freistoß schinden. Das ging nach hinten los. Spanien bekam die erste Chance des Spiels. Die erhoffte Stabilität konnte er der Mannschaft nicht geben. Andrich ersetzte ihn zur Pause. Note: 5.
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