Bitteres Karriereende für Fernando Torres

Tosu (dpa) - Der frühere spanische Welt- und Europameister Fernando Torres hat ein enttäuschendes letztes Spiel seiner glanzvollen Fußball-Karriere erlebt.

Der 35-Jährige verlor mit seinem japanischen Club Sagan Tosu 1:6 (0:3) gegen den von Thorsten Fink trainierten J-League-Konkurrenten Vissel Kobe. Für Kobes schon länger pausierenden Ex-Weltmeister Lukas Podolski kam die Partie noch zu früh.

Torres hatte sein Karriereende bereits Ende Juni angekündigt. Der Stürmer, der seit Juli 2018 für Sagan Tosu spielt, traf zum Abschluss noch einmal auf seine langjährigen Teamkollegen aus der Nationalmannschaft, David Villa und Andrés Iniesta. Das Spiel gegen Kobe sei «ein ikonischer Augenblick, der perfekte Moment», um aufzuhören, hatte Torres gesagt.

«El Niño» (das Kind), wie Torres von Fans und Medien gerufen wird, hatte 2001 mit 17 Jahren sein Profidebüt bei Atlético Madrid gefeiert. Von dort wechselte er 2007 zum FC Liverpool und spielte anschließend noch für den FC Chelsea, den AC Mailand sowie erneut für Atlético, bevor er nach Japan ging. Der Stürmer wurde 2010 Weltmeister und holte 2008 und 2012 auch den Europameister-Titel.

Im Finale der EM 2008 in Wien erzielte er gegen Deutschland den 1:0-Siegtreffer für Spanien. Damit habe er «die Geschichte des spanischen Fußballs verändert» und «La Roja» zum Siegerteam gemacht, schrieben viele spanische Medien dieser Tage in ihren Würdigungen.

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