Brasilien auf Rekordkurs: Schon 18 Trainerwechsel in erster Liga

Die Trainer der brasilianischen Fußball-Erstligisten sitzen in dieser Saison auf wackligen Posten. Von den 20 Liga-Klubs hat es lediglich bei den Spitzenvereinen Gremio und Internacional aus Porto Alegre sowie Cruzeiro Belo Horizonte in diesem Jahr noch keinen Wechsel auf der Trainerposition gegeben.

Der frühere Bundesliga-Profi Jorginho ist das jüngste Opfer der Entlassungswelle. Der 53-Jährige, der zwischen 1989 und 1995 bei Bayer Leverkusen und Bayern München aktiv war, fuhr in seinen gerade einmal zehn Spielen mit Vasco da Gama vier Siege in drei Wettbewerben ein und wurde am Montag (Ortszeit) freigestellt.

Für Jorginho ist es bereits der zweite vorzeitige Abgang der Saison, nachdem der Weltmeister von 1994 Anfang Juni Ceara SC aus Fortaleza nach nur drei Spielen auf eigenem Wunsch verlassen hatte. Damit gab es insgesamt bereits 18 Trainerwechsel in der Liga.

Nach dem Saisonstart Mitte April fand ein Drittel der Trainerwechsel noch vor der WM-Pause statt. Vier Teams nutzten den Freiraum während der Weltmeisterschaft zu einer Kurskorrektur. Nun schon acht Vereine zogen die Notbremse aber erst nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 18. Juni. Vor dem letzten Hinrundenspieltag liegt die Liga damit bereits über der Zwischenmarke des Rekords aus dem Jahre 2015, als am Ende der Saison 32 Trainerwechsel gezählt wurden.

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