CFC testet gegen FSV: Die zweite Reihe drängt nach vorn

Mit 3:2 gewann Drittligist FSV Zwickau am Freitag ein Testspiel beim Regionalligisten CFC. Auf beiden Seiten gab es Gewinner, darunter zwei, die derzeit vertragslos sind.

Chemnitz.

Fünf Tore bei über 30 Grad, etliche weitere Chancen hüben wie drüben, Spieler aus den zweiten Reihen, die sich stark in Szene setzten, ein gelungenes Testspiel, wie auch beide Trainer nach den 90 Minuten im Chemnitzer Sportforum befanden. Weil Gastgeber CFC den organisatorischen Aufwand für ein normales Match gescheut hatte, fand der Kick unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Knapp 50 Kiebitze schauten trotzdem - vor oder hinter dem Zaun - zu und sahen, dass der zweite Anzug beim CFC wie beim FSV ganz ordentlich passt. Die Himmelblauen bestimmten die Anfangsphase, nach 20 Minuten übernahm Zwickau das Kommando. Das 1:0 für den Drittligisten erzielte Manolo Rodas per Freistoß (36.), nach der Pause traf Fabian Eisele zum 2:0 (47.) und später auch zum 3:1 (83.) des FSV. In der Schlussviertelstunde, als David Bergner inzwischen sechs Stammspieler eingewechselt hatte, kam auch der CFC durch Daniel Frahn (80.) und Rafael Garcia (88.) zu zwei Toren.

"Wir haben gegen einen Drittligisten gut mitgehalten, uns etliche Chancen erarbeitet, die aber schlecht verwertet", meinte Bergner. "Ich habe sehr engagierte Jungs gesehen, das hat mir gut gefallen." Wie auch Testspieler Marcel Ziemann, von dem der CFC-Coach nach drei Tagen Training und dem gestrigen Auftritt nun weiß, dass er ihn durchaus gebrauchen kann. Der in Iserlohn geborene Außenverteidiger war in den letzten beiden Jahren beim polnischen Zweitligisten Stomil Olsztyn aktiv, erzielte dort in 58 Einsätzen drei Tore. Ob der 22-Jährige jetzt einen Vertrag in Chemnitz angeboten bekommt, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Auf einen neuen Kontrakt beim FSV Zwickau - der alte ist im Sommer ausgelaufen und bislang nicht verlängert worden - hofft Alexander Sorge. Der 2016 von RB Leipzig nach Zwickau gewechselte Innenverteidiger stand am Freitag das erste Mal seit seinem Kreuzbandriss vor fast zwei Jahren wieder in einem Spiel auf dem Platz. "Ein geiles Gefühl", strahlte der 25-Jährige danach. Und sein Trainer Joe Enochs sagte: "Ein wirklich guter Auftritt, wir wissen, was wir an Alex haben."

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