CFC und FSV Zwickau locker weiter

Die Favoriten haben sich in der 3. Runde des Fußball-Sachsenpokals keine Blöße gegeben. Mit 4:1 setzte sich der FSV Zwickau in Reichenbach durch, sogar mit 8:1 der Chemnitzer FC in Markranstädt. Ist der Knoten jetzt geplatzt?

Markranstädt / Reichenbach.

Ein kleiner Befreiungsschlag: In der Liga läuft es noch nicht rund, im Sachsenpokal hielt sich der Chemnitzer FC am Sonntag schadlos. Mit 8:1 (5:0) fertigte der Drittligist am Sonntag den zwei Klassen tiefer spielenden SSV Markranstädt ab. Schon nach einer guten Viertelstunde war die Partie entschieden. "Eine absolut konzentrierte Leistung der ganzen Mannschaft von der ersten Minute an", schätzte CFC-Sportdirektor Stephan Beutel ein, "es war sehr schwer für die Markranstädter gegen einen angefressenen höherklassigen Gegner zu bestehen." Vor 439 Zuschauern erzielten Dennis Grote (4.), Daniel Frahn mit einem Hattrick (11., 13., 18.), Anton Fink (41.), Stefano Cincotta (56.) und Florian Hansch (84.) die CFC-Tore, zudem unterlief Johann Reichel (49.) ein Eigentor. Der Ehrentreffer der Markranstädter resultierte aus einem von Saif Al Abri (87.) verwandelten Foulelfmeter. Jamil Dem soll zuvor einem Markranstädter zu Fall gebracht haben. "Für mich kein Foul", schätzte Stephan Beutel ein, "aber das spielt bei diesem Ergebnis auch keine Rolle mehr."

Gut funktionierte beim CFC das Sechser-Tandem Dem und Jopek, auch Stefano Cincotta fügte sich bei seinem ersten Pflichtspiel der Saison nahtlos ein. Über 90 Minuten lieferte der Nationalspieler Guatemalas eine überzeugende Leistung ab, sein Treffer (mit links ins lange rechte Eck) krönte den Auftritt.

Doppelpack von Zwickaus Bär

Einen 4:1-Pflichtsieg gelang dem FSV Zwickau beim Landesligisten Reichenbacher FC. "Wir haben das Spiel professionell abgearbeitet, sind auf einem guten Weg", schätzte Trainer Torsten Ziegner die Partie vor 944 Zuschauern ein. Der Coach gab einigen Spielern wie Stürmer Ronny König oder Torhüter Johannes Brinkies eine Schonpause. Die Tore für sein Team erzielten Abwehrmann Robert Paul (15.) sowie jeweils per Kopf Davy Frick (52.) und Marcel Bär (72., 75.) mit einem Doppelpack. Für den Ehrentreffer der Vogtländer, die vom früheren Profi Ronald Färber trainiert werden, sorgte Paolo Süß (79.) mit einem Heber über FSV-Keeper Marian Unger. "Wir haben uns ordentlich verkauft, nur die Standard-Gegentore haben mich gestört. Das darf so nicht passieren", erklärte Färber, der sieben Spieler in seinem Team hatte, die früher für den FSV Zwickau oder dessen zweite Mannschaft gespielt hatten.

Schon am Montag wird in Leipzig die nächste Runde ausgelost. Gesetzte Mannschaften gibt es nicht mehr, ein Duell der Drittligisten aus Chemnitz und Zwickau ist also im Achtelfinale möglich. Zuvor müssen beide Rivalen in der 3. Liga Farbe bekennen. Der CFC tritt nach einem Test am Montag (18 Uhr) bei Germania Mittweida am Samstag bei Fortuna Köln an. Zwickau empfängt einen Tag später den FC Rot-Weiß Erfurt.

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