Das bringt die Fußball-Woche

Es geht wieder los. Am Freitag beginnt die neue Bundesliga-Saison 2020/21, die Bayern empfangen den FC Schalke zum ersten Pflichtspiel. Außerdem tagt die FIFA - und die DFB-Frauen bestreiten ihr erstes Pflichtspiel nach der Corona-Pause.

Berlin (dpa) - Die Vorbereitung auf den ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga geht in die heiße Phase. Am Freitag geht es wieder los - auch in der 2. und 3. Liga. Vereinzelt auch schon mit einigen Tausend Fans im Stadion.

Am Samstag endet außerdem die lange Corona-Pause für die Frauen-Nationalmannschaft und am Freitag spricht Gianni Infantino.

DFB-POKAL: Vizemeister Borussia Dortmund ist an diesem Montagabend (20.45 Uhr/Sky und ARD) im DFB-Pokal gefordert - und will hoch hinaus. «Ich kann sagen, dass wir den Pokal gewinnen wollen», sagte Trainer Lucien Favre vor der Partie beim Drittligisten MSV Duisburg an. Beim Heimspiel des Drittligisten Dynamo Dresden gegen den Zweitliga-Club Hamburger SV (18.30 Uhr/Sky) werden die meisten Zuschauer dieser Pokal-Runde erwartet. Bis Sonntagmittag waren 8500 Karten verkauft. Zeitgleich ist Zweitligist Hannover 96 beim Drittligisten Würzburger Kickers zu Gast. Regionalligist Rot-Weiss Essen empfängt den Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld.

BUNDESLIGA: 83 Tage nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison startet an diesem Freitag (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) die Spielzeit 2020/21. Eröffnet wird die Runde traditionell vom deutschen Meister - der FC Bayern empfängt den FC Schalke 04. Es wird für die Münchner Triple-Sieger und für die Schalker, die im Pokal unfreiwillig pausiert haben, zugleich das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Das erste Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) bestreiten Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach, zum Abschluss des Spieltages am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) gastiert Bayer Leverkusen beim VfL Wolfsburg. Am Freitag wird zudem die Saison in der 2. Bundesliga und 3. Liga eröffnet.

ZUSCHAUER: Die Debatte über die Rückkehr der Fans in die Stadien wird die Ligen und Clubs weiter begleiten. In der Politik wird Berichten im ZDF und «Handelsblatt» zufolge über eine bundeseinheitliche Lösung diskutiert, die früher kommen soll als - wie eigentlich avisiert - im Oktober. Dabei soll es um eine Auslastung der Sportstätten von 30 bis 40 Prozent gehen. Im DFB-Pokal am vergangenen Wochenende waren vereinzelt Zuschauer zugelassen, RB Leipzig und Werder Bremen (jeweils vor bis zu 8500) und Eintracht Frankfurt (6500) dürfen zum Bundesliga-Auftakt bereits wenige Tausend Fans empfangen.

FIFA: Erstmals in der Geschichte des Fußball-Weltverbandes tagt der FIFA-Kongress nur per Video. Die Corona-Pandemie verhinderte die Vor-Ort-Ausrichtung in Addis Abeba (Äthiopien). Vielleicht kommt das FIFA-Präsident Gianni Infantino sogar entgegen. Der Schweizer war wegen der Justiz-Affäre in der Schweiz, in der es im Kern um geheime Treffen mit dem Bundesanwalt geht, in die Kritik geraten. Die FIFA und Infantino wiesen alle Anschuldigungen vehement zurück, und auch die Ethikkommission sah keinen Grund für eine Sanktion. Das Thema dürfte dennoch allerspätestens während der Pressekonferenz am Freitag angesprochen werden.

DFB-FRAUEN: Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg muss nach einem halben Jahr Corona-Pause einen Kaltstart hinlegen. In der EM-Qualifikation stehen am 19. September in Essen (14.00 Uhr/ZDF) gegen Irland und drei Tage später in Montenegro (16.00 Uhr/ARD) zwei Begegnungen an. Vor allem das Spiel gegen den derzeitigen Tabellenführer Irland, der ein Spiel mehr hat als die deutsche Mannschaft, hat es in sich. Das DFB-Team will aber auf direktem Weg die EM 2022 in England erreichen.

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