England-Coach Southgate befürchtet rassistische Anfeindungen

Berlin (dpa) - Englands Fußball-Nationaltrainer Gareth Southgate rechnet beim EM-Qualifikationsspiel in Sofia erneut mit rassistischen Anfeindungen seiner Spieler durch bulgarische Fans.

«Es ist etwas, das wir bereits eingeplant haben und wir sind nicht zuversichtlich, dass wir dorthin fahren und nichts passieren wird», sagte Southgate mit Blick auf das Duell am 14. Oktober im Vasil-Levski-Stadion.

Bulgarische Fans waren in den vergangenen Jahren immer wieder durch rassistische Beleidigungen aufgefallen, weshalb der Weltverband FIFA den bulgarischen Verband bereits mit Geldstrafen und Geisterspielen bestrafte. Bei der Partie im Oktober sind Teile der Tribünen wegen vorheriger Ausschreitungen von Fans gesperrt.

Zuletzt war Raheem Sterling von Manchester City erneut Opfer rassistischer Anfeindungen geworden. Beim 4:0-Sieg am vergangenen Samstag im Hinspiel gegen Bulgarien wurde der Außenstürmer von einem Gäste-Fan beleidigt. Der Mann war daraufhin vorläufig festgenommen worden. Beim EM-Qualispiel am 2. September 2011 waren in Sofia dunkelhäutige Spieler der Three Lions wie Ashley Young oder Theo Walcott mit Affenlauten verunglimpft worden.

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