"Fall Mannheim" wird neu aufgerollt: Berufungsverhandlung am 25. September

Der "Fall Waldhof Mannheim" wird am 25. September neu aufgerollt. Dann verhandelt das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter dem Vorsitz von Achim Späth ab 10.30 Uhr in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main die Berufung gegen das vorangegangene Urteil des Sportgerichts. Der Regionalligist wie der DFB-Kontrollausschuss waren mit dem Richterspruch der ersten Instanz nicht einverstanden.

Das Sportgericht hatte Mannheim am 5. Juli wegen schwerer Zuschauerausschreitungen mit einem Abzug von drei Punkten für die laufende Saison bestraft. Darüber hinaus soll der Klub eine Geldstrafe von 40.000 Euro bezahlen. Überdies wurden dem Verein verschiedene Auflagen gemacht. Der Kontrollausschuss hatte neun Punkte Abzug, eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro und acht umzusetzende Auflagen gefordert.

Bei der Verhandlung ging es um die Krawalle in beiden Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen den KFC Uerdingen. Das Rückspiel am 27. Mai musste sogar abgebrochen werden, nachdem im Mannheimer Fanblock massiv Pyrotechnik gezündet worden war. Die Uerdinger sicherten sich den Aufstieg in die Drittklassigkeit nach einer 2:0-Wertung am Grünen Tisch.

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