Französischer Supercup: Tuchel holt ersten Titel mit PSG

Thomas Tuchel hat bei seinem Pflichtspieldebüt als Trainer des französischen Double-Gewinners Paris St. Germain den ersten Titel gefeiert. Im Supercup setzte sich der Meister und Pokalsieger im chinesischen Shenzhen souverän gegen den Vizemeister AS Monaco 4:0 (2:0) durch. Angel Di Maria (33./90.+2) sowie die Talente Christopher Nkunku (40.) und Timothy Weah (67.) erzielten die Treffer für PSG, das ebenso wie Monaco mit einer besseren B-Elf angetreten war.

"Ich bin sehr zufrieden. Es war sehr heiß und die Mannschaft war sehr jung, aber wenn man ein Finale mit 4:0 gewinnt, dann muss man als Trainer glücklich sein", sagte Tuchel. Die PSG-Spieler stürmten anschließend die Pressekonferenz, Tuchel stimmte in der Mixed Zone unter den Anfeuerungsrufen seiner Profis das Lied "Happy" von Pharell Williams an.

Erst in der Schlussphase brachte Tuchel den brasilianischen Superstar Neymar, der am Donnerstag - knapp vier Wochen nach dem Aus im WM-Viertelfinale - ins Training eingestiegen war. Auf der Bank blieb dagegen Kevin Trapp, Tuchel gab Italiens Torwart-Ikone Gianluigi Buffon den Vorzug. Gar nicht erst im Kader standen Julian Draxler und der französische Weltmeister Kylian Mbappe.

Die Saison der Ligue 1 beginnt für Tuchel und PSG am Sonntag (12. August) mit einem Heimspiel gegen SM Caen. Monaco startet einen Tag eher beim FC Nantes.

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