Gündogan überrascht von Löw-Entscheidung gegen Bayern-Trio

Manchester (dpa) - Ilkay Gündogan hat sich von der Ausbootung der Münchner Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels aus der Fußball-Nationalmannschaft überrascht gezeigt.

«Das hatte ich nicht erwartet. Die Vorzeichen standen ja auch nicht darauf», kommentierte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler von Manchester City einen Tag vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) gegen den FC Schalke 04.

Anders als die Münchner Joshua Kimmich und Leon Goretzka verzichtete Gündogan jedoch auf Kritik am Stil von Bundestrainer Joachim Löw, der dem Weltmeister-Trio von 2014 die Entscheidung in der vergangenen Woche mitgeteilt hatte: «Der Bundestrainer hat sich für einen anderen Weg entschieden, was, glaube ich, okay ist. Was vielleicht für die Spieler im ersten Moment enttäuschend ist. Aber so ist das im Fußball. Es werden Entscheidungen getroffen. Es gibt Leute, die davon profitieren und Leute, die davon nicht profitieren. Das müssen wir akzeptieren.»

Gleichwohl verwies Gündogan auf die großen Verdienste von Müller, Boateng und Hummels: «Wir können sehr dankbar sein diesen drei Spielern gegenüber. Als DFB, als Land, weil wir in den vergangenen Jahren so tolle Fußballer hatten. Das sage ich, weil es so aussieht, als ob die Entscheidung endgültig ist.» Einen leistungsmindernden Effekt bei den Ausgebooteten erwartet er nicht: «Ich glaube, dass die Jungs weiter auf Weltklasse-Niveau Fußball spielen werden.»

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