Schlägt eine TV-Konferenz für die Frauen-Bundesliga vor: HSV-Vorstand Eric Huwer (Archivbild)
Schlägt eine TV-Konferenz für die Frauen-Bundesliga vor: HSV-Vorstand Eric Huwer (Archivbild) Bild: Marcus Brandt/dpa
Fußball
HSV-Vorstand für TV-Konferenz in der Frauen-Bundesliga

HSV-Vorstand Eric Huwer stört die Zersplitterung der Spieltage der Frauen-Bundesliga. Um das Interesse weiter zu steigern, schlägt er etwas vor, was sich in der Männer-Bundesliga längst bewährt hat.

Hamburg.

HSV-Vorstand Eric Huwer hat für die Fußball-Bundesliga der Frauen eine TV-Konferenz wie bei den Spielen der Männer-Bundesliga vorgeschlagen. Ziel ist es, das Interesse am Frauen-Fußball zu erhöhen. "Die Konferenz, finde ich, ist ein deutsches Erfolgsprodukt. Lass uns das für die Frauen nicht kopieren, sondern adaptieren", sagte der Finanzchef des Hamburger SV.

"Also mein Vorschlag, unser Vorschlag ist: Sonntag 15.30 Uhr, Konferenz Frauen-Fußball-Bundesliga. Gerne sechs Spiele und dann vielleicht noch ein siebtes Spiel als Top-Spiel an einer anderen freien Zeit", sagte der 42-Jährige. "Lass uns mal so Dinge versuchen, um die Sichtbarkeit für diesen großartigen Sport zu verbreitern." 

In der Männer-Bundesliga gibt es schon seit mehreren Jahren die Spieltags-Konferenz am Samstag. Bis zum Ende der vergangenen Saison wurden bei Sky in einer Konferenz die 15.30 Uhr-Spiele gezeigt, von denen sich die Reporter abwechselnd meldeten. Seit dieser Saison läuft die Konferenz beim Streamingdienst DAZN. 

Huwer gegen Montagabend-Spiele 

Huwer kritisierte die Zersplitterung der Spieltage in der Frauen-Bundesliga. Vor allem die Ansetzungen am Montag um 18.30 Uhr stören ihn. "Das ist schwierig für die Menschen, am Montagabend ins Stadion zu kommen", sagte er. "Das wird nicht dazu führen, dass wir mehr Menschen vom Frauen-Fußball überzeugen können." 

Deswegen habe er da eine sehr klare Meinung: "Montagsspiele bringen keinen Mehrwert, machen aus TV-Vermarktungssicht auch keinen Sinn", sagte er weiter. Das sollte schnellstmöglich wieder revidiert werden. Die neuen Rechte sollen im Herbst ausgeschrieben werden. (dpa)

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