Mainz siegt in Aue - Blitz-Rot für Neuzugang Niakhate

Der FSV Mainz 05 hat trotz einer schnellen Roten Karte für Neuzugang Moussa Niakhate die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Der Bundesligist siegte am Samstag beim Zweitligisten Erzgebirge Aue 3:1 (1:0) und zog in die zweite Runde ein. Dabei spielte Mainz nach dem frühen Platzverweis des französischen U21-Nationalspielers Niakhate schon ab der 3. Minute in Unterzahl.

Die in der 2. Bundesliga nach zwei Spielen noch tor- und sieglosen Sachsen mussten wie in den beiden Vorjahren den bitteren Erstrunden-K.o. hinnehmen.

Alexandru Maxim (31./65.) traf doppelt für die Mainzer, die rund eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart Steigerungspotenzial offenbarten. Zudem war der eingewechselte Robin Quaison (59.) erfolgreich. Der Ehrentreffer gelang Pascal Testroet (83.).

Das erste Pflichtspiel der neuen Spielzeit begann für Mainz denkbar ungünstig. Niakhate kam gegen den enteilten Aue-Angreifer Sören Bertram zu spät und brachte diesen kurz vor dem Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) schickte den Debütanten mit der Roten Karte vom Platz - eine vertretbare Entscheidung. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein.

Der Favorit wirkte geschockt und tat sich mit der neuen Situation schwer. Viele Fehlpässe störten den Spielfluss, das Mittelfeld überbrückte Mainz kaum. Jean-Philippe Mateta, neben Niakhate und Aaron Martin einer von drei Neuzugängen in der Startelf, wurde im Sturmzentrum kaum ins Spiel eingebunden. Bei seiner einzigen Chance in der ersten Halbzeit scheiterte der später für Quaison ausgewechselte Mateta kläglich (43.).

Aue zeigte vor 7600 Zuschauern das aus der Liga gewohnte Bild. Defensiv stand das Team von Trainer Daniel Meyer stabil, im Angriff sorgten die offensiv ausgerichteten Sachsen aber kaum für Gefahr. Aus der nummerischen Überlegenheit machte Aue viel zu wenig.

Nach der Pause verlagerte Aue das Spiel mit schnellen und direkten Kombinationen auf die Außen und stellte Mainz damit vermehrt vor Probleme. FSV-Schlussmann Florian Müller musste mehrfach eingreifen. Mitten in der Drangphase schockte der kurz zuvor eingewechselte Quaison die Gastgeber. Der Joker schob den Ball nach guter Vorarbeit von Maxim an Aue-Torhüter Martin Männel vorbei. Nach dem zweiten Tor von Maxim war das Spiel entschieden.

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