Marseille aus Europapokal ausgeschlossen - auf Bewährung

Wegen schweren Fehlverhaltens seiner Fans in mehreren Fällen ist der französische Spitzenklub Olympique Marseille von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für eine Saison aus den Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA setzte die auch wegen Krawallen beim Europa-League-Viertelfinale gegen Bundesligist RB Leipzig verhängte Strafe allerdings für zwei Jahre zur Bewährung aus.

"OM"-Fans hatten nach ihrer Randale bei der Begegnung mit Leipzig auch beim Halbfinale gegen RB Salzburg und im Endspiel in Lyon gegen Atletico Madrid (0:3) für Ausschreitungen gesorgt. Dabei waren Sachschäden entstanden. Zudem musste einmal der Anstoß verschoben werden.

Als direkte Sanktion für die Krawalle muss Marseille in der bevorstehenden Europa-League-Saison sein erstes Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten und in den folgenden Begegnungen im eigenen Stadion Teile der Arena sperren. Über die Geldstrafe von 100.000 Euro hinaus verpflichtete die UEFA den früheren Champions-League-Sieger, Olympique Lyon als Besitzer des Endspielstadion der vergangenen Spielzeit für die von "OM"-Anhängern angerichteten Schäden in der Arena zu entschädigen.

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