Medien: Monaco-Boss Rybolowlew nach Moskau zurückgekehrt

Der in Monaco wegen Korruption angeklagte russische Milliardär Dmitri Rybolowlew, Präsident von Frankreichs Ex-Fußball-Meister AS Monaco, ist nach Moskau zurückgekehrt. Das sagte sein Sprecher der staatlichen Agentur Tass. Er sei ohne Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, sagte Dmitri Tschetschkin: "Er sei nicht aus Monaco ausgewiesen worden und ist auch in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt."

Rybolowlew war am Dienstagmorgen vorläufig in Gewahrsam genommen worden, seine Wohnung wurde durchsucht. Im Zusammenhang mit den Vorwürfen hatte im September 2017 Philippe Narmino seinen Posten als Direktor der monegassischen Justizbehörden aufgeben müssen. Stunden zuvor hatte die französische Zeitung Le Monde den Stein ins Rollen gebracht. Sie berichtete ausführlich über die engen Bande, die zwischen Polizei und Justiz des Fürstentums und Rybolowlew bestehen sollen.

In einer Stellungnahme hatte die AS Monaco die Medienberichte zurückgewiesen, wonach sich Rybolowlew im Zuge des 180-Millionen-Transfers von Weltmeister Kylian Mbappe am Vermögen des Vereins bedient habe.

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