Mobbing-Skandal im Frauen-Team: Neuseelands Verbandschef tritt ab

Als Konsequenz aus dem Mobbing-Skandal in der Frauen-Nationalmannschaft ist Deryck Shaw als Präsident des neuseeländischen Fußball-Verband NZF zurückgetreten. Das gab Shaw am Freitag bekannt. Bis zum nächsten NZF-Kongress im kommenden Jahr übernimmt Stellvertreter Phil Barry den Posten.

In der Vorwoche hatte sich der Verbandsboss bei den "Football Ferns" bereits für die Fehler im Umgang mit den Anschuldigungen gegen Ex-Nationalcoach Andreas Heraf entschuldigt. Eine unabhängige Untersuchung hatte ergeben, dass die Vorwürfe von Mobbing, Belästigung und Einschüchterung gegen den österreichischen Trainer, der zugleich als Technischer Direktor des Verbandes fungierte, begründet waren.

Der frühere Nationalspieler und Hannover-Profi Heraf (51) kündigte im Juli nach nur acht Monaten beim Frauen-Team. 13 Spielerinnen hatten sich zuvor über den Trainer beschwert und angekündigt, nicht mehr unter ihm zu spielen.

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