Nach Parma droht auch Chievo Zwangsabstieg in die Serie B

Einen Monat vor dem Saisonstart der Serie A droht einem weiteren italienischen Fußball-Klub der Zwangsabstieg in die Serie B. Nach Aufsteiger Parma Calcio muss nun offenbar auch Chievo Verona vor dem Gang in die Zweitklassigkeit zittern. Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Demnach beantragen die Chefankläger des italienischen Fußballverbands FIGC den rückwirkenden Abzug von 15 Punkten für Chievo wegen Bilanzfälschung.

Verona, in der vergangenen Saison Tabellen-13. der Serie A mit fünf Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze, müsste damit doch noch absteigen. Der Verein soll seine Bilanz geschönt haben, dank fiktiver Spielertransfers sei ein Finanzüberschuss von mehr als 25 Millionen Euro entstanden. Chievo weise die Vorwürfe aber zurück.

Probleme hat auch der Aufsteiger aus Parma. So arbeitet der FIGC wegen angeblicher Spielmanipulation am Abzug von zwei Punkten für die vergangene Zweitligasaison. FIGC-Chefankläger Giuseppe Pecoraro hatte zuletzt Ermittlungen rund um das letzte Serie-B-Spiel Parmas bei Spezia Calcio (2:0) bestätigt. Parma hatte die Saison als Tabellenzweiter beendet, punktgleich mit dem Dritten Frosinone Calcio, der später in den Play-offs den Aufstieg schaffte.

Zwei Parma-Spielern wird vorgeworfen, zwei Spezia-Profis per SMS beeinflusst zu haben. Der Klub Parma Calcio 1913 versicherte, dass das Spiel korrekt verlaufen sei. Drei Jahre nach dem Abstieg und der Neugründung war Parma in die höchste Spielklasse aufgestiegen.

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