Nationalstürmer Werner: "Nicht alles infrage stellen"

Stürmer Timo Werner hat sich gegen einen kompletten Umbruch in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft infolge der WM-Pleite ausgesprochen. "Das Ausscheiden in Russland war ein Rückschlag. Aber ich denke, man darf jetzt auch nicht alles über den Haufen werfen", sagte der 22-Jährige im Interview mit dfb.de. Im Vorjahr habe der abgesetzte Weltmeister immerhin die "beste Qualifikation aller Zeiten" gespielt.

"Und auch wenn die WM zu kurz für uns war, sollten wir jetzt nicht alles infrage stellen", sagte Werner, der sich für den Auftakt der neu geschaffenen Nations League am 6. September in München gegen Weltmeister Frankreich optimistisch zeigt. "Der Bundestrainer wird uns dort erklären, was wir anders machen und was wir Neues angehen wollen", sagte der Angreifer von RB Leipzig: "Wir müssen uns wieder mehr darauf fokussieren, diese Dinge gemeinsam richtig umzusetzen."

Die deutsche Nationalmannschaft war bei der WM in Russland sensationell in der Vorrunde ausgeschieden. Danach hatte Spielmacher Mesut Özil im Zuge der Erdogan-Affäre seine Laufbahn im Nationaldress beendet. Toni Kroos, Ilkay Gündogan und Sami Khedira haben derweil schon verkündet, Bundestrainer Joachim Löw auch in Zukunft zur Verfügung stehen zu wollen. Am 29. August will Bundestrainer Joachim Löw seine WM-Analyse vorstellen.

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