Rückspiel in Kopenhagen ohne Zuschauer - Ärger beim FCK

Kopenhagen (dpa) - Der FC Kopenhagen ist enttäuscht darüber, sein Achtelfinalrückspiel in der Europa League gegen Basaksehir Istanbul vor leeren Rängen austragen zu müssen.

Man habe die UEFA mehrmals um Klärung gebeten, aber immer nur Standardantworten erhalten, teilte der Fußballclub aus der dänischen Hauptstadt mit. Deshalb könnten vor der wichtigen Begegnung am 5. August leider keine Zuschauer dabei sein.

Aufgrund der positiven Corona-Entwicklungen in Dänemark und guten Erfahrungen aus ersten Ligaspielen mit erhöhter Zuschauerkapazität wurden in der dänischen Superliga seit einigen Spieltagen wieder Begegnungen vor einigen Tausend Anhängern ausgetragen. Der FCK hatte sich erhofft, dieses von Behördenseite genehmigte Modell auch bei dem Rückspiel gegen Basaksehir umsetzen zu dürfen. Das Hinspiel in Istanbul hatten die Kopenhagener Mitte März unmittelbar vor der Corona-Zwangspause - damals noch vor Zuschauern - mit 0:1 verloren.

«Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass die UEFA es nicht für notwendig gehalten hat, sich mit unserer Angelegenheit zu befassen», erklärte FCK-Direktor Lars Bo Jeppesen. Der Verein habe bewiesen, dass man Spiele mit Zuschauern unter gesundheitsmäßig vertretbaren Bedingungen austragen könne. Trainer Stale Solbakken ergänzte: «Aus sportlicher Sicht denken wir, dass das eine ungerechte Weise ist, diese beiden Spiele abzuhalten.»

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