Salzburg verpasst auch im elften Versuch die Champions League

Der österreichische Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat auch im elften Versuch die ersehnte Champions-League-Teilnahme verpasst. Das Team des deutschen Trainers Marco Rose kam gegen den serbischen Champion Roter Stern Belgrad im Play-off-Rückspiel trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Im ersten Vergleich in Belgrad hatte es keine Tore gegeben.

"Es ist ein herber Schlag und tut jetzt richtig weh", sagte Rose: "Wir hätten es uns heute wirklich verdient, da wir auch nach dem 2:2 noch Torchancen gehabt haben. Aber es ist jetzt einfach ein extrem bitterer Abend."

Nach den Treffern des Israelis Munas Dabbur (45./48., Foulelfmeter) stand Salzburg schon mit einem Bein in der Gruppenphase der Königsklasse. Belgrad gelang jedoch vor 26.500 Zuschauern, darunter in der ausverkauften Arena Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, durch Ben Nabouhane (65./66.) innerhalb von 77 Sekunden der Ausgleich.

Salzburg war seit der Übernahme des Traditionsvereins Austria Salzburg durch Red Bull im Jahr 2005 zuvor schon zehnmal in der Qualifikation gescheitert, unter anderem an F91 Düdelingen (Luxemburg, 2012) und HNK Rijeka (Kroatien, 2017). In der vergangenen Saison hatte Österreichs Serienmeister das Halbfinale der Europa League erreicht, in diesem Wettbewerb wird der Klub nun erneut antreten.

Am Mittwoch sicherten sich zudem PSV Eindhoven und Benfica Lissabon die letzten Tickets für die Gruppenphase, die am Donnerstag (18.00 Uhr/Eurosport und Sky Sport News) in Monaco ausgelost wird. Die Bundesliga ist durch Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04 und die TSG Hoffenheim vertreten.

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