Sondertrikot: Chemie Leipzig im DFB-Pokal gegen Regensburg

Leipzig (dpa) - Eigentlich wollte die BSG Chemie Leipzig einen Erstliga-Kracher im DFB-Pokal. Trainer Dietmar Demuth reagierte nach der Auslosung mit dem Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg deshalb eher bedient: «Wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir auch ein Hammerlos. Darauf haben bei uns alle gehofft», sagte er und fügte vor dem Sonntag-Duell (15.30 Uhr) scherzhaft an: «Da müssen wir halt die erste Runde überstehen, vielleicht kriegen wir in der zweiten Runde dann die Bayern oder Dortmund

Trotz des Abstiegs der BSG in die Oberliga warnt Jahn-Trainer Achim Beierlorzer, ehemals Cheftrainer von RB Leipzig, vor den Bedingungen im Alfred-Kunze-Sportpark. «Ich habe mir das Achtelfinale zwischen Chemie und Zwickau im Video angesehen. Da waren Bengalos auf beiden Seiten», sagte er im Gespräch mit dem «Sportbuzzer»: «Da gibt es Einiges, was auf uns wartet.» Er rechnet mit «einem etwas tieferstehenden Gegner, der kompakt spielt».

Chemie-Vorstand Frank Kühne präsentierte für das Pokalspiel ein Sondertrikot. Filmehändler Michael Kölmel, einst auch Stadionbesitzer der heutigen Red Bull-Arena, wirbt auf den Trikots mit seinem neuen Film («Verliebt in meine Frau»). Chemie-Vorgänger FC Sachsen sorgte schon einmal beinahe für eine Pokal-Überraschung: 2005 unterlag der Club in Leutzsch Dynamo Dresden erst nach Elfmeterschießen.

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