UEFA bestraft Rumänien mit Geisterspiel

Die rumänische Fußball-Nationalmannschaft muss ihr Nations-League-Heimspiel gegen Litauen am 14. November in Ploiesti vor leeren Rängen austragen. Das beschloss die Ethikkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und reagierte damit auf mehrere Vorfälle im Nations-League-Spiel gegen Serbien (0:0) am 14. Oktober. Zudem muss der rumänische Verband eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 73.000 Euro zahlen.

Die UEFA reagiert damit vor allem auf rassistische Ausfälle rumänischer Fans. Auf einem Spruchband waren Flüchtlinge mit Terrorismus in Verbindung gebracht worden, in Gesängen richteten sich Anhänger zudem gegen Ungarn und Kosovo. Zudem betraten Fans das Spielfeld und zündeten Pyrotechnik.

Der rumänische Fußballverband FRF kündigte in einer Stellungnahme an, über einen Einspruch nachzudenken.

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