Wegen Einsatz in Magdeburg: Darmstadt erhebt Vorwürfe gegen die Polizei

Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 erhebt aufgrund der Vorfälle vor dem Pokalspiel am Freitag beim Ligarivalen 1. FC Magdeburg (1:0) schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Der Klub empfindet den Einsatz der Beamten im Bereich des Gästeparkplatzes "als ungerechtfertigt sowie unverhältnismäßig und kritisiert das Vorgehen der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit Thüringen", hieß es in einer Stellungnahme der Lilien

Nach Angaben der Hessen mussten Darmstädter Fans vor Ort medizinisch behandelt werden, einer davon im Krankenhaus. Sieben weitere Anhänger suchten nach ihrer Rückkehr in Darmstadt Krankenhäuser auf. Außerdem wurden bei dem Einsatz zwei Polizeibeamte verletzt. Aus Sicht des Vereins "hätten jegliche Blessuren an diesem Abend durch eine deeskalierende Strategie" vermieden werden können.

"Genauso, wie der SV 98 keinerlei Gewalttäter in den Reihen seiner Fans akzeptiert, kann er auch keine gewalttätigen Übergriffe auf seine Fans oder Mitarbeiter dulden", sagte Präsident Rüdiger Fritsch: "Wir erhoffen uns daher von der Polizei in Magdeburg, diese Vorfälle aufzuklären und auch im Sinne anderer Gastvereine zu einer deeskalierenden Einsatzstrategie zu finden."

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