Weltmeister Frankreich entgeht Blamage gegen Island

Fußball-Weltmeister Frankreich hat fünf Tage vor dem Duell mit Deutschland nur mit viel Mühe eine Blamage verhindert. Die Equipe Tricolore rettete beim 2:2 (0:2) gegen Island im heimischen Guingamp erst mit zwei Treffern in den letzten fünf Minuten das Remis.

Ein Eigentor von Holmar Eyjolfsson (86.) und ein von Jungstar Kylian Mbappe verwandelter Handelfmeter (90.) erlösten Frankreich nach einer enttäuschenden Vorstellung. Birkir Bjarnason (30.) und Kari Arnason (58.) hatten die Isländer, die zuletzt 0:6 gegen die Schweiz und 0:3 gegen Belgien verloren hatten, mit 2:0 in Führung gebracht.

Frankreich bleibt damit auch nach dem 13. Vergleich mit Island ohne Niederlage. Gegen die DFB-Elf tritt das Team von Nationaltrainer Didier Deschamps am Dienstag in der Nations League erneut zu Hause an, dann aber im Nationalstadion in St. Denis. Im Hinspiel in München hatten sich beide Teams 0:0 getrennt.

Frankreich begann mit zehn Weltmeistern in der Startelf, darunter Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. Der Start misslang dennoch: Beim 1:0 traf Bjarnason nach Vorarbeit des Augsburgers Alfred Finnbogason aus der Drehung, nach der Pause erhöhte Bjarnason mit einem Kopfball ins lange Eck. Rurik Gislason vom Zweitligisten SV Sandhausen wurde in der 81. Minute eingewechselt und musste mit ansehen, wie sein Team den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab.

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