Greiss-Teamkollege Lehner räumt Depressionen und Alkoholsucht ein

Der schwedische Eishockey-Torhüter Robin Lehner, bei den New York Islanders NHL-Teamkollege der deutschen Nationalspieler Thomas Greiss und Tom Kühnhackl, hat in einem emotionalen offenen Brief psychische Probleme, Selbstmordgedanken und den Missbrauch von Alkohol und Schlaftabletten eingeräumt.

In einem Beitrag für die Sport-Webseite The Athletic berichtet Lehner eindringlich über eine Panikattacke während eines Spiels und andere Symptome seiner Krise. In besonders schwierigen Phasen habe er am Tag einen Kasten Bier getrunken, "um die Dämonen in meinem Kopf zu besänftigen. Dann nahm ich Pillen, um schlafen zu können".

Er habe es nicht ausgehalten, "allein in meinem Gehirn zu sein". Hilfe erhielt Lehner in einer Therapie, bei der beim 27-Jährigen eine bipolare Störung diagnostiziert wurde. Mittlerweile befindet sich Lehner auf einem guten Weg, inzwischen bezeichnet er sich als "glücklichen Mann", der sich "nie besser gefühlt" habe. "Es wird meine erste nüchterne Saison", sagte er.

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